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Großer Zulauf bei "Seeburg"-Auktion in Neukloster

Autktionator Günter Poppe sorgte während der Versteigerung in der "Seeburg" für gute Stimmung unter den Besuchern

Großer Andrang bei Versteigerung des Restaurant- und Hotel-Inventars in Neukloster


ab.Buxtehude/Neukloster. Sobald eine Nummer in die Luft gehalten wurde, klingelte es wieder in Carl-Michael Hofmanns Kasse: Gespannt verfolgten rund 400 Besucher am Samstagmorgen Günter Poppes Ansagen in den ehemaligen Restauranträumen des Landgasthauses „Seeburg“ in Neukloster. Geboten wurde eifrig, während der Auktionator aus Ruschwedel mit fröhlichen Schnacks, auch mal „op Platt“, für gute Stimmung bei den Anwesenden sorgte. „Auktionen sind mein Hobby“, verkündete er strahlend, bevor er loslegte und die 323 im Katalog aufgeführten Angebote an den Mann und die Frau brachte.

Von Küchenutensilien über Fernseher, Strandkörbe, Regale und kompletten Gästezimmer-Einrichtungen kam alles an beweglichen Gegenständen unter den Hammer. Kleinere Stücke waren in den einzelnen Räumen der „Seeburg“ ausgestellt worden und konnten dort bei Carl-Michael Hofmann, seiner Ehefrau Sabine oder bei Assistentin Carmen Zerwas direkt erworben werden.

Aus Bremervörde war Thorsten Schelski angereist: „Alles, was antik ist interessiert mich“, sagte er, ebenso wie Ronald und Sebastian Gootz aus Drochtersen. „Wir sind mit einem VW-Bus hergekommen. Sollten wir viel ersteigern, holen wir zum Abtransport einen Anhänger her.“

Die Startpreise waren fair, wahre Schnäppchen konnten gemacht werden: So ging manch alte Holztruhe für 40 Euro weg, Strandkörbe lagen bei 140 bis 200 Euro, ein Klavier gab es für 100 Euro.

Der Buxtehuder Ralf Kühl war ebenfalls erfolgreich: Für 100 Euro ersteigerte er vier große runde Klapptische. Auch das Lieblingsstück von Hofmann fand einen neuen Besitzer: Der aus Kupferkirchendächern angefertigte Drachen des Agathenburger Künstlers Helmut Malzan ging für 1.050 Euro weg.

Der ehemalige Betreiber Carl-Michael Hofmann und seine Assistentin Carmen Zerwas waren glücklich mit dem Verlauf der Aktion: „Wir sind mit allem sehr zufrieden“, sagten sie im Anschluss.