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Im Kampf gegen das Hochwasser: Helfer aus dem Landkreis Stade packen an

and unter - das wollen die Helfer vermeiden (Foto: oh)

(tk). Vom Hochwasser der Elbe bleiben die Menschen im Landkreis Stade verschont. Aber viele freiwillige Helfer aus der Region sind in den Hochwasser-gefährdeten Gebieten im Einsatz. Rund 350 Mitglieder der Feuerwehren aus dem Landkreis Stade sind nach Dannenberg und Bleckede ausgerückt. Sie füllen Sandsäcke im Akkord, erhöhen die Deiche und hoffen mit den Menschen, die dort leben, dass die Bollwerke den Wassermassen Stand halten.

Stefan Braun. Sprecher der Feuerwehren im Landkreis Stade, ist in Dannenberg vor Ort. "Es gibt bedrohliche Szenarien und Berechnungen des zu erwartenden Hochwassers", sagt er. Problem: Keiner weiß ganz genau, wie hoch das Wasser der Elbe und ihrer Nebenflüssen tatsächlich ansteigen wird. Erst im Laufe des Wochenendes wird es darüber Klarheit geben.
"Was wir hier machen, dient daher hauptsächlich der Vorsorge", sagt Braun. Und das ist anders als bei der Flutkatastrophe vor elf Jahren. Damals rückten die Retter aus dem Landkreis Stade erst aus, als der Hochwasserschutz schon kurz vor dem Kollaps stand.
Bevor die Feuerwehrkräfte aufbrachen, wurden schon mehr als 400.000 Sandsäcke auf den Weg gebracht. Weitere 250.000 nahmen die Einsatzkräfte mit. Sie helfen dabei, die Elbdeiche zu erhöhen.
Neben zwei Feuerwehr-Bereitschaften aus dem Landkreis Stade sind auch DRK und THW sowie die Johanniter im Hochwasser-Einsatz. Weil so viele Helfer auch versorgt werden müssen, haben sich am Donnerstagmorgen die Johanniter aus Stade auf den Weg nach Bleckede gemacht. Ihr Job: Die Versorgung der Kreisfeuerwehr-Bereitschaft. "Für die ersten 24 Stunden haben wir Lebensmittel dabei", berichtet Johanniter-Regionalsprecher Jan Klaasen. Wenn diese Vorräte aufgebraucht sind, muss vor Ort Nachschub besorgt werden. "Das ist manchmal schwierig", so der Johanniter-Sprecher.
Mit Essen werde aber nicht nur die Kräfte versorgt, die bei den Johannitern vor der Gulaschkanone anstehen. Der Stader sind auch dafür verantwortlich, die Kräfte, die am Deich oder anderswo im Einsatz sind, zu verköstigen.
18 DRK-Helfer aus Stade haben in Clenze bei Dannenberg eine Unterkunft für 400 Einsatzkräfte vorbereitet.
• Die Situation im Landkreis Harburg: Rund 200 Feuerwehrleute aus dem Landkreis Harburg sowie 22 Helfer des THW-Stelle sind im Bereich Lüchow-Dannenberg im Einsatz, befüllen Sandsäcke und erhöhen damit die Deiche. Ab der Staustufe Geesthacht rechnet man nicht mehr mit verheerenden Wasserständen.
• Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ruft zu Spenden für die Betroffenen auf: Spendenkonto 414141 bei der Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 37020500), Stichwort: Hochwasser.
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