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Immer ausgiebig gefeiert: Schützenkönig Dietmar Burfeind hat die Altklosteraner mit Stolz repräsentiert

Der Schützenkönig Dietmar Burfeindt mit Ehefrau Petra und Tochter Maxi
Buxtehude: Schützenfest Altkloster | wd. Altkloster. Mit dem Schützenfest in Altkloster von Freitag bis Dienstag, 31. Juli bis 4. August geht ein ereignisreiches Jahr für Schützenkönig Dietmar Burfeindt (51) zu Ende. Montagabend, 20 Uhr, wird im Festzelt auf dem Schafmarktplatz proklamiert.
„Wir haben ausgiebig und auch immer bis zum Schluss gefeiert“, erzählt das Mitglied des schwarz-weißen Rotts im Schützenverein. Von seinen Adjutanten Andreas Cord und Reinhard Fürste sei er zuverlässig begleitet und betreut worden. Zudem habe ihn der gesamte Hofstaat stets spüren lassen, dass er eine Majestat ist. „Es ist schon etwas Besonders, mit ’mein König‘ begrüßt zu werden“, erzählt Dietmar Burfeindt. „Ich bin sehr stolz, König von Altkloster zu sein.“ 30 Jahre lang hat er jedes Jahr auf die Königscheibe geschossen und dabei manch einen Akku-Schrauber als Preis gewonnen. Im vergangenen Jahr setzte er sich gegen mehr als 50 Anwärter durch und wurde endlich mit der Königswürde belohnt.
Neben dem eigenen Königsball im Gasthof Hein in Holvede und den Bällen der befreundeten Vereine gehört auch der Besuch des „Deutschen Schützentages“ in Hamburg zu den Höhepunkten seiner Regentenschaft. „Dort sind wir mit rund 3.000 Schützen durch die Hamburger Innenstadt marschiert“, berichtet der König. Seine Familie profitierte von der Königswürde u.a. in Form von Festkleidern: Ehefrau Petra und Tochter Maxi (14) statteten sich für die Bälle mit neuen Kleidern aus. „Ich bin sonst eher sportlich angezogen und besaß gar kein Ballkleid“, erzählt die Königin.
Vom eigenen Königsball schwärmt die ganze Familie: „Martina Fürste und Inge Cord, die Frauen der Adjutanten, haben mit vielen Helfern eine tolle Dekoration gebastelt“, erzählt Petra Burfeindt. So gab es, weil der König von Beruf Schornsteinfeger ist, die Tischdeko und die Speisekarte mit Schornsteinfegermotiven. Maxi durfte ihre Freundin Marei-Rieke Effenberger mit zum Ball bringen, deren Vater Lars Effenberger Schützenkönig der Buxtehuder Gilde war. „Ich durfte auch beim Ball der Gilde dabei sein“, so Maxi.
Dem Schützenfest schaut Dietmar Burfeindt mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Er darf noch einmal ganz groß seinen Verein repräsentieren, muss Montagabend aber seine rund zehn Kilogramm schwere Königskette seinem Nachfolger überreichen. Fünf Jahre lang ist er dann für die hohe Würde gesperrt. Danach wird er wieder auf die Königsscheibe schießen. Die Erlaubnis seiner Frau, ein zweites Mal König zu werden, hat er schon.

Das Programm:
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