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In Buxtehude segeln alle in einem Boot: Festtliche Einweihung von Kreisel und Kogge an der Estebrügger Straße

Die Einweihung des Kreisels und der Kogge wurde mit einem kleinen Festakt im Hanseloft gefeiert. Der Altländer Shanty sorgt für Stimmung
Kreisel und Kogge an der Estebrügger Straße in Buxtehude sind eingeweiht: Mit einem kleinen Fest feierten am vergangenen Freitag unter anderem Vertreter der Hansestadt Buxtehude, des Landkreises, der Fraktionen, die Ortsvorsteher sowie die Mitarbeiter der Firma Dirk Holst und KFP Ingenieure den Abschluss der Arbeiten. „Es war keine einfache Baumaßnahme“, sagt Stadtbaurat Michael Nyveld in seiner Ansprache. Die ersten Gespräche, einen Kreisel an der Estebrügger Straße einzurichten, seien bereits vor mehr als zehn Jahren erfolgt. Bis die Idee dann im vergangenen Jahr in die Tat umgesetzt wurde, habe es viele Anläufe und immer wieder neue Fördermittelanträge gegeben. Auch bei der Umsetzung habe es einige Hürden gegeben: So musste die Maßnahme zweimal ausgeschrieben werden. Die Bauzeit mit mehreren Bauphasen dauerte acht Monate und war im November 2016 abgeschlossen.
„Bürger und Autofahrer brauchten viel Geduld und auch bei uns sind in dieser Zeit viele Schweißtropfen geflossen“, so Michael Nyveld. Doch die Zusammenarbeit mit dem Landkreis und allen am Bau beteiligten Firmen sei sehr gut gewesen und für das tolle Ergebnis habe sich der Aufwand gelohnt. Der Verkehrsablauf hat sich deutlich verbessert und die acht Meter lange und sechs Meter hohe Hansekogge in der Mitte des Kreisel ist ein Hingucker.
Auf die Idee, am Kreisel eine Kogge als Wahrzeichen der Hanse aufzustellen, kam Jörg Rönner, damals Fachgruppenleiter für Straßen und Grünanlagen und heute im Ruhestand. Gebaut wurde sie vom Team der Bauschlosserei Dirk Holst im Maßstab 1:3 aus Corten-Stahl. Neben dem historischen Wappen trägt sie die Wappen aller Ortschaften Buxtehudes und bringt damit zum Ausdruck: Hier segeln alle in einem Boot. Grundsätzlich steht die Kogge für hanseatische Tradition, sie war im Mittelalter der Containerfrachter der heutigen Zeit, wie ein Gästeführer der Hansestadt Buxtehude als Hansekaufmann Hinrich Friedrichsen den Gästen der Einweihungsfeier erklärte. Für den Bau der Kogge wurden 25.000 Euro veranschlagt.
Die Finanzierung des Kreisverkehrsplatzes bisher in Höhe von rund 830.850 Euro erfolgt durch Haushaltsmittel des Landkreises Stade, der Hansestadt Buxtehude sowie der Stadtentwässerung Buxtehude. Die endgültige Abrechnung für die Gesamtmaßnahme durch den Landkreis, in der auch die Fördermittel berücksichtigt sind, liegt aber noch nicht vor.