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JVA Hahnöfersand: Umsetzung erst ab 2020

bc. Jork. Die Nachnutzung der Justizvollzugsanstalt (JVA) auf der Elbinsel Hahnöfersand beschäftigt die Jorker Politik und Verwaltung. Wie berichtet, hat der Bürgerverein bereits konkrete Ideen vorgebracht. Ein Hotelbetrieb mit Tagungszentrum sei denkbar oder ein 9-Loch-Golfplatz. Für Bürgermeister Gerd Hubert geht das alles sehr schnell.
Noch dürfe nicht von der „ehemaligen“ JVA Hahnöfersand gesprochen werden, für eine mögliche Nachnutzung gebe es noch keine Pläne bzw. sei die Hamburger Justizbehörde nicht zuständig, berichtete Hubert im jüngsten Bauausschuss nach einem Gespräch in der Hamburger Behörde, bei dem auch der Erste Kreisrat Dr. Eckhart Lantz mit dabei war. Der Landkreis sitzt als Planungsbehörde mit im Boot, die Gemeinde hat die Fäden bei der Bauleitplanung in der Hand. Zum Hintergrund: Hahnöfersand liegt auf niedersächsischem Hohheitsgebiet, gehört aber Hamburg.
Erst am 6. September wollen laut Hubert der Hamburger Senat und die Landesregierung in Schleswig-Holstein gemeinsam die vertiefte Prüfung von Kooperationsmöglichkeiten im Strafvollzug beauftragen. Danach ist eine Unterrichtung des Justizausschusses der Bürgerschaft geplant. Ende 2017 könnte eine entscheidungsreife Planung vorliegen. Hubert: „Somit stehen Entscheidungen noch nicht an, sondern nur der Auftrag für eine Prüfung der Kooperationsvarianten.“ Die Umsetzung könnte ab dem Jahr 2020 erfolgen.