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Kaputte Böschung in Borstel: Geht das nicht günstiger?

Die Uferbefestigung ist vollkommen marode
bc. Jork. Die Uferbefestigung an der „Kleinen Seite“ in Jork-Borstel ist vollkommen marode (das WOCHENBLATT berichtete). Steine bröckeln aus der Mauer, die Böschung ist teilweise in die Hauptwettern gerutscht. Der Anblick ärgert Bürger und Politiker seit Jahren. Jetzt hat Bürgermeister Gerd Hubert 200.000 Euro in den Haushaltsplanentwurf für dieses Jahr schreiben lassen. Der Rat muss dem noch zustimmen.
FDP-Ratsherr Peter Rolker findet die Summe viel zu hoch. Er schlägt eine wesentlich pragmatischere und günstigere Lösung vor. Die bröckelige Mauer könnte weggerissen und an der Stelle eine schräge Böschung aus Klei-Erde aufgeschüttet werden, die man entsprechend bepflanzen könnte. An der unteren Abbruchkante könnten einfache Holzpfähle die Böschung stützen. Rolker: „So würde es jeder Privatmann machen.“
Wie berichtet, muss die Gemeinde die Böschung reparieren, weil sich der Eigentümer nicht mehr ermitteln lässt.