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Knöllchen-Streit: War alles nur ein Missverständnis?

tk. Buxtehude. Bei dieser Geschichte liegt die Wahrheit - wie so oft - wohl in der Mitte. Die WOCHENBLATT-Leserin, die am Mittwochnachmittag wütend und aufgebracht in die Redaktion kam, erzählte eine haarsträubende Geschichte: Eine Frauen-Runde, die sich regelmäßig im Café am Petri-Platz trifft, hatte einen Zusammenstoß mit dem Team der Parkraumüberwachung. Eine der Freundinnen sei schwer gehbehindert.

Sie habe ihr Auto daher auf dem Petri-Platz abgestellt. Das ist verboten.
Als sich ein Knöllchen-Team näherte, habe die Damen-Runde die städtischen Mitarbeiter über die Probleme ihrer Freundin informiert. Daraufhin sollen die Worte "dann soll die sich doch einen Rollstuhl kaufen" gefallen sein. Die Betroffene hat ihr Auto schließlich umgeparkt. "Unter Schmerzen und mit Tränen in den Augen kam sie zurück", sagt die Leserin.

Für Fachbereichsleiter Ralf Dessel stellt sich die Situation ganz anders da. Die beiden Mitarbeiter hätten lediglich freundlich darauf hingewiesen, dass die Dame vielleicht besser mit Rollstuhl oder Rollator unterwegs sein könne.

Alles nur ein Missverständis? Das hängt wohl vom Standpunkt des Betrachters ab. In einem Punkt kann der WOCHENBLATT-Leserin aber niemand widersprechen. "Wir brauchen dringend mehr Behinderten-Parkplätze", fordert sie