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Krankenhaus in Stade: Klinik-Chef wirbt für Neubau

Das Stader Elbe-Klinikum von oben: Die beiden rund 60 Jahre alten Stationshäuser Ost und West befinden sich von der Bausubstanz in einem solch schlechten Zustand, dass eine Sanierung unwirtschaftlich wäre. Es gibt Überlegungen, einen neuen Betten-Komplex an anderer Stelle zu errichten (Foto: Martin Elsen)
bc. Stade. Vollbremsung! Alles auf Null! Statt das Krankenhaus in Stade zu sanieren - so wie es über viele Jahre geplant war -, denkt die Geschäftsführung der Elbe Kliniken jetzt über einen teilweisen Neubau nach. Die beiden markanten Stationshäuser Ost und West mit insgesamt 400 Betten sollen einem modernen Neubau weichen. Noch sind die Planungen allerdings in einem frühen Stadium. Im Grunde genommen gibt es noch gar keine.
Und trotzdem geht Geschäftsführer Siegfried Ristau jetzt öffentlichkeitswirksam in die Offensive - auch weil die Gerüchteküche brodelt: „Als ich im Oktober erfahren habe, dass ein Umbau nicht funktioniert, war es ein Schock. Jetzt müssen wir komplett neu denken.“ Ein Neubau sei aber die große Chance, die medizinische Versorgung des Elbe-Weser-Dreiecks auf dem neuesten medizinischen, technischen und energetischen Standard für Jahrzehnte zu sichern, so Ristau.
Ursprünglich war geplant, die beiden rund 60 Jahre alten Bettenhäuser bei laufendem Betrieb zu sanieren - quasi eine Operation am offenen Herzen. Doch daraus scheint nun nichts zu werden.

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