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Kunst am Buxtehuder Bahnhof: "Der Ort ist gut gewählt"

Freuen sich über den tollen Standort (v.li.): Christel Lemm, Michael Bruns , Künstler Thomas Werner und Susanne Wiegel Foto: tk

tk/nw. Buxtehude. In Zwei-Jahres-Schritten zur eigenen Skulptur im öffentlichen Raum: 2013 war der Stader Künstler Thomas Werner zum Preisträger des Wettbewerbs „KünstlerInnen sehen Buxtehude“ ernannt worden, 2015 präsentierte er einige seine Werke unter dem Motto „In Bewegung“ in einer vom Kulturbüro organisierten Ausstellung und nun, 2017, hat ein Kunstwerk einen Platz am Bahnhof gefunden. Es ist das aus dem Kalkstein Travertin und Stahl gefertigte Kunstwerk „umfassen/sich öffnen (Erinnern an SBD)“.

Der Künstler freut sich: Der Ort sei gut gewählt, Gäste würden schnell auf die Skulptur aufmerksam. „Wer sich darauf einlässt, kann die Kraft der Form spüren.“ Einem Wagenrad ähnlich, leicht verdreht, prangt das aus dem Kalkstein Travertin ausgeschnittene und geschlagene Kunstwerk auf einem mannshohen Stahlträger direkt zwischen Bahnhofstraße und Bahnunterführung.

Möglich gemacht hat das die "Kulturförderung Sibylle Bruns-Decker und Michael Bruns". Sie erinnert an Sibylle Bruns-Decker, die verstorbene Leiterin des Kulturbüros. Der Stader Künstler fertigte für Bruns ein neues Kunstwerk an: „umfassen/sich öffnen (Erinnern an SBD)“. Das hat die Kulturstiftung schließlich gekauft. Darauf begann die Suche nach einem geeigneten Standort: 2016 machten sich Künstler, Kulturbüro und Mitglieder des Kulturausschusses auf die Suche nach dem richtigen Standort. Und waren erfolgreich.
„Es steht jetzt an meiner Lieblingsstelle - hier können viele das Kunstwerk wahrnehmen“, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin und Vorsitzende des Kulturausschusses Christel Lemm (SPD) bei der offiziellen Aufstellung des Kunstwerkes. Lemm freut sich, dass die Skulptur einen so prominenten Ort aufgestellt wurde. Und in Anspielung auf den Namen der Skulptur: „Wir müssen Altkloster umfassen.