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KVG revidiert die "Pannen-Planung"

Uwe Arndt ist zufrieden mit den künftigen Verbesserungen Foto: jd
Nach Kritik: KVG macht Änderung bei Schulbuslinien rückgängig

jd. Ahlerstedt/Stade. Für viele Schüler aus der Gemeinde Ahlerstedt war es die reinste "Pannen-Planung": Der Fahrplanwechsel Anfang Dezember sollte laut KVG Verbesserungen bei den Schulbuslinien bringen. Doch gerade in der Gemeinde Ahlerstedt war das Gegenteil der Fall. Viele Schüler mussten morgens noch früher an den Bushaltestellen stehen, hatten längere Wartezeiten beim Umsteigen und kamen dann zu spät zur Schule. Das WOCHENBLATT kritisierte wiederholt das Fahrplan-Chaos. Jetzt steht definitiv fest: Nach den Osterferien behebt die KVG die schlimmsten Planungs-Fehler.
"Ab Mittwoch, 4. April, ändern sich die Abfahrtszeiten und Linienwege der Busse im Raum Ahlerstedt", ließen jetzt Landkreis und KVG verlauten. Damit werde auf die vorgebrachte Kritik reagiert.
Am Beispiel einer Schülerin machte das WOCHENBLATT deutlich, dass offenbar nur am "grünen Tisch" geplant wurde: Ihre Verbindung ab Ahlerstedt war so gelegt worden, dass der Bus vor den geschlossenen Schranken in Harsefeld stand, während der Anschlusszug am Bahnhof abfuhr.
Auch Ahlerstedts Bürgermeister Uwe Arndt nahm den Unmut der Eltern zum Anlass, Tacheles zu reden. Für ihn war es völlig unverständlich, dass die KVG auch noch die Routen einiger Schulbuslinien geändert hatte. Da einige Busse seit Dezember die Rundkurse andersherum bedienen und in der Gegenrichtung fahren, wäre die Verlegung etlicher Buswartehäuschen auf die andere Straßenseite erforderlich gewesen.
"Dieser Unsinn hat sich mit erneuten Fahrplanänderung zum 4. April glücklicherweise erledigt", sagt Arndt: "Der Landkreis und die KVG ziehen hoffentlich eine Lehre aus diesem Planungs-Dilemma und sprechen künftig mit den Beteiligten vor Ort, bevor sie wieder eine fern von jeder Praxis zusammengestrickte Linienplanung umsetzen."