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Leservorschläge für den Ellerbruch: Einbahnstraße zumindest ausprobieren

Sollte der Ellerbruch in eine Einbahnstraße umgewandelt werden? (Foto: tk)
Leser-Vorschläge zur Lösung der Verkehrsprobleme auf dem Ellerbruch

tk. Buxtehude. Wie können die Verkehrsprobleme am Ellerbruch gelöst werden?, hatte das WOCHENBLATT seine Leserinnen und Leser gefragt. Hintergrund: Dort wird ein neues Mehrfamilienhaus errichtet. Wird es jetzt Zeit, über eine geänderte Verkehrsführung nachzudenken? Denn: Der Ellerbruch, eigentlich eine ruhige Tempo-30-Straße, wird morgens und abends zu einem inoffiziellen Schleichweg und damit zur Hauptverkehrsstraße.

"Einfach nichts zu tun ist bequem", sagt Peter Hamburg, der seit Jahren am Ellerbruch wohnt. Eine Einbahnstraßenregelung Richtung Innenstadt sollte zumindest ausprobiert werden.  Was er kritisiert: Das Einhalten der Parkverbote werde weder von der Stadt noch der Polizei ausreichend kontrolliert.

Karin Kroll, ebenfalls Ellerbruch-Anwohnerin, schlägt vor, dass die Straße eine Anliegerstraße wird. Das sei mit dem geringsten Aufwand verbunden. Eine Einbahnstraße würde zu unnötigen Umwegen führen.

Ein Problem am Ellerbruch sei zudem nicht nur der Durchgangsverkehr, sondern auch die Verkehrsführung. Die geparkten Autos und die Kurve führten nicht zu einer Verkehrsberuhigung, sondern zu einer "massiven Verkehrsbehinderung".  Je mehr neue Häuser am Ellerbruch errichtet werden, desto stärker verschärfe sich die Situation, weil es nicht genug Parkplätze gebe.

Simone Weiß schlägt ein Verbot für Busse und Lastwagen vor. Zudem müsse das Parken an den Fahrbahnverengungen verboten werden. Eine andere Idee: Die Verkehrsinseln werden zurückgebaut und im gesamten Ellerbruch ein Parkverbot ausgesprochen. Für Anwohner könnte es dann Parkausweise geben.

Michael Maack kann die Klage "alle Jahre wieder" dagegen nicht mehr hören. Er werde den Ellerbruch dann nicht mehr nutzen, wenn die Anwohner dort "hoch und heilig versprechen", selbst keine Schleichwege mehr zu befahren. Bereits 2015 habe er darauf hingewiesen, dass der Verkehr auf dem Ellerbruch das Ergebnis einer Fehlplanung sei. Weil etwa die Spange nicht genug Verkehr bewältige und über Jahre der Süden der Stadt zum Einkaufen gen Norden fahren musste. "Alles hausgemacht", sagt Maack über die Probleme am Ellerbruch.