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Lkw-Nerv im Alten Land: Das Problem ist nicht gelöst

Der Container-Verkehr hat spürbar zugenommen im Alten Land
bc. Altes Land. Das Interesse bei den Bürgern ist zwar ein wenig abgeebbt. Das Problem des überbordenden Schwerlast-Transitverkehrs auf den maroden Straßen im Alten Land ist in den Augen der „Bürgerinitiative (BI) gegen die Verkehrsflut“ aber nach wie vor vorhanden.

Um den Behörden zu demonstrieren, dass den Anwohnern das Thema nicht egal ist, versucht die BI jetzt möglichst viele Menschen zu bewegen, am Dienstag, 23. Februar, beim zweiten Forum Verkehr im Fährhaus Kirschenland in Jork-Wisch teilzunehmen - ein Termin im Rahmen des vom Land eingeführten Dialogprozesses A26/Altes Land. Los geht es um 18.30 Uhr, geplantes Ende ist um 20.30 Uhr.

„Es geht uns hauptsächlich darum, dass durch die Zunahme des Containerverkehrs, aber auch durch offene Import-Müll-Transporte für Hamburger Kraftwerke negative Auswirkungen auf das Straßennetz beobachtbar sind, ebenso auf unsere historische Bausubstanz und auf den Fahrradtourismus“, sagt BI-Sprecher Rainer Ebeling.

Noch verheerender wird es nach Ansicht der Initiativen im Alten Land und in Dammhausen, wenn in den kommenden vier Jahren die beiden Hauptverkehrsadern an der Niederelbe wechselseitig saniert werden: L140 und K39 (siehe Kasten). Ebeling: „Der Verkehr müsste sich theoretisch auf diesen beiden Straßen verdoppeln, da sich kaum Alternativen anbieten.“ Die BI wünscht sich in dem Zusammenhang mehr Tempo- bzw. Tonnage-Kontrollen seitens der Polizei.

• Die Bürger in Dammhausen wollen sich am 17. Februar darüber beraten, ob sie gegen die beidseitige Öffnung der A26-Anschlussstelle in Jork Klage einreichen werden.


Sanierung soll im April starten


Auf WOCHENBLATT-Anfrage teilt die Landkreis-Verwaltung mit, dass die K39 zwischen Neuenschleuse (ca. 200 Meter nord-westlich der „Yachthafenstraße“) und Borstel, bis an die Kreuzung „Große Seite“, zwischen April und November 2016 saniert werden soll. Geplant ist eine Vollsperrung, nur Anliegerverkehr ist zugelassen. Die Arbeiten werden in vier Bauabschnitte aufgeteilt.