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Lob von Touristen: "Buxtehude ist so schön"

Uta Rasch (li.) und Judirh Brehm kümmern sich um Buxtehude-Touristen und bekommen dadurch auch einen anderen Blick auf die Stadt (Foto: Foto: tk)

Mitarbeiterinnen der Stadtinfo bekommen viel Lob über die Hansestadt zu hören

tk. Buxtehude. Sie sind persönlich, am Telefon oder über Mails der ersten Ansprechpartner für alle, die in Buxtehude Urlaub machen oder die Stadt nur einen Tag lang erkunden wollen: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Touristinfo im Rathaus. Dort landet auch oft auch eine Rückmeldung von Gästen. Und die fällt häufig sehr positiv aus. "Was für eine schöne Stadt" sei ein Satz, den sie oft zu hören bekomme, sagt Uta Rasch. Und - für Buxtehuder selbst überraschend - Lob gibt es auch für Dinge, die den Stadtbürgern bisweilen ein Dorn im Auge sind. "Die Bahnhofstraße ist schön, dort gibt es gleich beim Ankommen Geschäfte", ist ein Lob, das Uta Rasch nicht nur einmal pro Urlaubssaison hört. "Man sieht seine Stadt plötzlich mit den Augen der Besucher", sagt sie.



Buxtehude erfreut sich steigender Beliebtheit, sagen die Touristikexperten aus der Stadtinfo. Am Freitag wollte Uta Rasch eine Unterkunft für drei Personen suchen und fand nur noch ein freies Zimmer. Den typischen Buxtehude-Urlauber gebe es aber nicht, sagen sie und ihre Kollegin Judith Brehm, Fachfrau für Reisegruppen, die die Estestadt ansteuern. Es sei falsch anzunehmen, dass ausschließlich 60plus Gäste kämen. Genauso seien Familien unter den Gästen. Ein spürbarer Trend: Radtourismus. Immer häufiger verlassen Urlauber den Elbe-Radwanderweg für einen meist eintägigen Zwischenstopp in der Hansestadt.

Eine zweite spürbare Entwicklung: Die Zahl der Gruppen die ein Komplettprogramm buchen und mit dem Bus kommen, nehme leicht ab. "Es geht stärker Richtung Individualität", meint Judith Brehm.

Was immer wieder von Urlaubern gelobt werde: die charmante. überschaubare Altstadt, die gute Verkehrsanbindung - auch ohne Auto - und die Gastronomie, die auch auf hohem Niveau Gourmets verwöhnt. Offenbar ist letzteres eine echte Marktlücke: Die erst vor kurzem erfundene Gourmet-Stadtführung durch Buxtehude wurde auf Facebook binnen vier Tagen 20.000 Mal geteilt. Und in einigen, sehr seltenen Fällen, hat die plötzliche Liebe von Besuchern zu Buxtehude weitreichende Folgen: "Wir haben Gästen auch schon zum Immobilienmakler geschickt oder sie auf Baugebiete aufmerksam gemacht", sagt Uta Rasch.