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Marode Buxtehuder B73-Brücke: Beginn des Neubaus 2016

Die Brücke ist marode. Abriss und Neubau sind in der konkreten Planungsphase

tk. Buxtehude. Der Fahrplan für Abriss und Neubau der B73-Brücke in Buxtehude über die Este steht. "Die Dinge sind weit gediehen", sagt Hans-Jürgen Haase, Leiter der Landesbehörde für Verkehr in Stade. Im Frühjahr 2016 könnten die Arbeiten beginnen. Der Abriss der maroden Brücke wird nicht für einen Verkehrsinfakrt sorgen, denn zuerst wird eine Behelfsbrücke errichtet.

Vor rund zwei Jahren führte die Nachricht, dass die B73-Brücke marode ist und einem Neubau weichen muss, über Nacht zur eine Art Schockstarre. Denn: Damals war unklar, ob es eine Behelfsbrücke gibt oder Autofahrer weitläufige Umleitungen in Kauf nehmen müssen. Diese Sorge erwies sich als unbegründet.

So sieht der Brücken-Fahrplan aus: Bis Ende des Jahres wird der Bauwerksentwurf erstellt, erklärt Haase. Weil das Projekt mehr als drei Millionen Euro kostet, muss es im Bundesverkehrsministerium in Bonn abgesegnet werden. Das dauere in der Regel drei Monate, so Haase. Die gesamten Investitionskosten belaufen sich geschätzt auf rund 4,2 Millionen Euro. Darin ist die Behelfsbrücke enthalten.

Die Ausschreibung für das Projekt wird im Frühjahr 2015 begonnen und ein Jahr später können die Bagger anrücken.

Die Behelfsbrücke besteht aus Standard-Stahlträgern, erklärt Haase. Die provisorische Brücke wird unmittelbar neben der alten Este-Querung gebaut und liegt rund einen Meter tiefer. Um das Brückenbauwerk anzusteuern, muss die Fahrbahn der Moisburger Straße leicht verschwenkt werden.

Der Leiter der Landesbehörde für Verkehr rechnet mit anderthalb Jahren für die gesamten Bauarbeiten. Haase glaubt nicht, dass es noch Widerstand gegen die Planung geben wird. Es seien detaillierte Gespräche mit der Stadt Buxtehude und den Wasserverbänden geführt worden.