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Mini-Riss lässt Riesenbagger sinken

Hier schwimmt er wieder oben: Der 120 Tonnen schwere Saugbagger, bevor er an Land gehievt wurde (Foto: tk)
Kleine Ursache mit sehr großer Wirkung: Firma Bunte hat das Unglück aufgeklärt

tk. Ovelgönne. Kleine Ursache mit fataler Riesenwirkung: Auf diesen knappen Nenner lässt sich die Ursache für den Untergang des Saugbaggers in der Kiesgrube bei Ovelgönne bringe (das WOCHENBLATT berichtete). Helmut Wollschläger, Technischer Leiter der Baufirma Bunte erklärt auf WOCHENBLATT-Nachfrage zur Unglücksursache, dass es einen kleinen Riss in einem der Schwimmkörper gegeben habe. Dieser Riss soll nur gut fünf Zentimeter groß gewesen sein.
Nachdem allerdings Wasser in den Schwimmkörper eingedrungen war, bekam der 120-Tonnen-Koloss Schlagseite. Anschließend sei der Maschinen vollgelaufen und schließlich ging der Riesenbagger unter. Wie hoch der Schaden für das Unternehmen ist, könne derzeit noch nicht beziffert werden. Ob zumindest Teile des Motors repariert werden können, stehe laut Wollschläger noch nicht fest.