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Mit "Lärm"-High-Tech gegen den Buxtehuder Möwennerv?

tk. Buxtehude. Die ersten geflügelten Nervensägen sind zurück: die Sturmmöwen erobern langsam wieder die Flachdächer in der Buxtehuder Innenstadt. Damit ist der nächste Kreisch-Alarm programmiert. Jedes Jahr rufen entnervte Menschen in der Redaktion an: "Ich halte das nicht mehr aus." Könnte Sylt ein Vorbild bei der Problemlösung sein?
Das "Sylter-Modell" sieht so aus: Das Kommunale Liegenschafts-Management (KLM) setzt so genannte Birdguard-Geräte ein. Das sind Elektronikkästen, die Greifvogelschreie und Warnrufe der zu vertreibenden Art aussenden.
Die WOCHENBLATT-Recherche im Internet ergibt: die Geräte kosten rund 500 Euro. Das Standardgerät soll laut Hersteller eine Fläche von rund einem halben Hektar abdecken.
Ein Problem gibt es dabei allerdings: Zur nächsten Wohnbebaung muss der Mindesabstand laut Vertreiberfirma 100 Meter betragen. Damit wird die Platzierung zumindest in der Innenstadt schwierig. Aber: Großzügig betrachtet gibt es einige Flachdächer, etwa das Schulzentrum Nord oder das Stadthaus, die großzügig geschätzt 100 Meter Mindestabstand zum nächsten Haus einhalten.