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Moment mal: Wie Roboterhund "Aibo" dem Tierschutz helfen könnte

Verrückte Welt: "Sony" hat eine Neuauflage des Roboter-Hundes "Aibo" vorgestellt. Der wird vorerst nur in Japan verkauft und kostet umgerechnet 1.500 Euro. Weil das digitale Tierchen lernen kann, sollte zudem ein Abo für 22 Euro im Monat abgeschlossen werden. Wer will, kann für 150 Euro im Jahr Rabatt auf Inspektionen und Reparaturen buchen - sozusagen der Tierarzt für digitale Gefährten.

Und das bringt mich auf eine Idee: Jede Wette, der Technik-Wauzi würde auch in Deutschland ein Verkaufsschlager werden, wenn er - was durchaus sein kann - hierzulande angeboten würde. Und: Tierschutzvereine klagen über chronischen Geldmangel, obwohl sie unbezahlte und wichtige Arbeit leisten. Das ließe sich doch zusammenbringen. Die Bereitschaft, sehr viel Geld in digitale Gefährten zu investieren, die weder Dreck machen noch nerven, weil ihr Akku spätestens nach zwei Stunden leer ist, könnten die Vereine doch aufgreifen. Meine Idee: Die Smartphone-Patenschaft - gegen geringe Abogebühren natürlich - für Hund und Katz im Tierheim. Einmal die Woche gibt es ein süßes Foto. Und als Bonbon natürlich: Einmal im Jahr Echt-Kontakt mit Mieze oder Bello. Und noch ein Vorteil: Die halten länger als zwei Stunden Toben und Kuscheln durch.

Tom Kreib