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Motorrad-Abenteurer wohlbehalten zurück

Pause am Straßenrand in Kasachstan (Foto: Ciminski-Tees)
(bc). Nach sechseinhalb Wochen ist der Motorrad-Abenteurer Dennis Ciminski-Tees aus Asselermoor am Dienstag heil in seiner Heimat in Kehdingen angekommen. Rund 15.000 Kilometer quer durch die Mongolei, Russland, Kasachstan, Usbekistan und Kirgisistan liegen hinter ihm und seinem Kollegen Helge Bertling.
Die letzte Etappe war nochmal Schwerstarbeit für Mensch und Maschine. Die Schlaglochpisten forderten ihren Tribut. Im russischen Saratov musste das Duo vier Tage lang pausieren, bis die BMW von Helge Bertling wieder fahrtüchtig war. Kurz darauf gab auch noch die Gabeldichtung von Ciminski-Tees‘ Enduro den Geist auf. „Die Reparatur hat aber nur drei Stunden gedauert“, erzählt er. Die Reise wird ihm ewig in Erinnerung bleiben - vor allem aus drei Gründen: wegen der überwältigenden Hilfe nach der Panne auf einem Bergpass (das WOCHENBLATT berichtete), wegen der unendlichen Weite des Landes und nicht zuletzt wegen der unvergleichlichen Gastfreundschaft. "Leute, die kaum etwas besitzen, geben einem ihr letztes Hemd. Davon können wir uns eine Scheibe abschneiden", sagt Dennis Ciminski-Tees.
Besonders teuer war die ganze Reise übrigens nicht. Für Unterkünfte, Essen und Trinken (und Schmiergeld) hat er rund 1.600 Euro ausgeben müssen. Das Gleiche musste er nochmal für Transport- und Flugkosten aufbringen.