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MRSA-Fälle im Elbe Klinikum: Weniger als im Bundesschnitt

Sie informieren über die Maßnahmen gegen MRSA-Keime am Elbe Klinikum (v.l.): Andrea von Riegen, Maike Kierstein, Katharina Okonkowkski im Gespräch mit einer Besucherin (l.) bei der Stade-Messe (Foto: Elbe Klinikum/Martin Elsen)

tk. Stade/Buxtehude. Die Elbe Kliniken liegen bei der Zahl der MRSA-Fälle 22 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Das wachsende Problem der multiresistenten Keime (kurz MRSA) werde an beiden Standorten des Klinikums sehr ernst genommen, so eine Pressemitteilung aus dem Krankenhaus.

Im vergangenen Jahr wurden an den Elbe Kliniken 267 MRSA-Fälle dokumentiert. Bei 250 Fällen brachten die Patienten die Keime mit. Beim Screening während der Aufnahme wurde die Diagnose gestellt. 17 Patienten von insgesamt 40.000 im Jahr 2014 haben sich mit MRSA-Keimen in den beiden Krankenhaus-Standorten im Kreis Stade infiziert.

Bereits seit mehreren Jahren sorgen speziell geschulte Hygiene-Fachkräfte in Stade und Buxtehude dafür, dass das Risiko minimiert wird. Außerdem nehmen die Elbe Kliniken seit Jahren an einem bundesweiten Erfassungssystem aller MRSA-Fälle teil, sodass die Risikominimierung aufgrund vergleichbarer Daten ständig verbessert werden könne.

• Die Zahl der MRSA-Fälle steigt insgesamt deutschlandweit kontinuierlich an. Fachleute gehen davon aus, dass einer der Gründe der hohe Einsatz von Antibiotika in der Human- und Veterinärmedizin ist.