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Neue Veranstaltungsreihe in Buxtehude: Lebenspraktisch umdenken

Harald Winter ist überzeugt: Jeder kann mit einem eigenen kleinen Beitrag ein großes ,weltweites Problem lösen helfen (Foto: oh)

tk. Buxtehude. "Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt". Obwohl der Spruch der politisch wilden 68er inzwischen einen langen Bart hat, hat er an Aktualität nichts eingebüßt. Harald Winter (64) war früher und ist auch heute noch ein politischer Mensch. "Es gibt keinen übermächtigen Staat, dem wir nichts entgegensetzen können." Der Musiker aus Buxtehude startet eine Veranstaltungsreihe und stellt die Frage: "Gibt es alternative Gesellschaftsmodelle"?
Für Harald Winter geht es d

abei um nachhaltige Entwicklungen und Solidarität. Das funktioniert nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch vor Ort. Beispiel: Die Buxtehuder Mahnwache für den Atomausstieg. "Das hat zu einem Umdenken beigetragen", sagt Winter. Kein AKW werde wegen Buxtehuder Proteste abgeschaltet - aber in der Estestadt entstehe ein Klimaschutzkonzept. "Jeder kann seinen kleinen Beitrag zu einem großen Thema leisten", sagt Winter.
Weder er noch seine Mitstreiter seien weltfremde Weltverbesserer. "Und trotzdem könne man auf Liebgewordenes verzichten", sagt Harald Winter. Ganz lebenspraktisch: Nicht mit dem Auto zum Brötchenholen fahren.
Ihm geht es nicht um theoretische Gesellschaftsutopien, sondern konkret darum, dass sich Menschen vernetzen, einander helfen. "Und das nicht mit dem Ziel, damit Geld zu verdienen."
• Die offene Veranstaltungsreihe mit Musik findet zum ersten Mal am Mittwoch, 20. November, um 19 Uhr im Kulturforum am Hafen in Buxtehude statt. Neben anregenden Diksussionen steht Musik der Vocalgruppe "Voxtrott" und den Harfenistinnen Sylvia Reiß und Zoe Winter auf dem Programm.