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Pastorin Altenfelder wechselt von Buxtehude nach Hannover

Nach zwölf Jahren auf dem Weg zu neuen Aufgaben: Pastorin Karin Altenfelder

"Zu glauben heißt, auf dem Weg zu sein": Karin Altenfelder verlässt die St. Petri-Gemeinde


ab. Buxtehude. ab. Buxtehude. Sie macht sich wieder auf den Weg: Nach zwölf Jahren als Pastorin der St. Petri-Kirche in Buxtehudes Innenstadt wendet sich Karin Altenfelder (47) einem neuen Aufgabenfeld zu und zieht nach Hannover um. Ihr Fazit der Zeit in Buxtehude: „Das ist eine wunderschöne Stadt mit einem stimmigen Gesamtkonzept“, lobt die Pastorin. Sehr gerne habe sie hier gearbeitet, sagt sie, auch die alte Kirche gefalle ihr gut.

„Pastoren werden dazu angehalten, nach ungefähr zehn Jahre ihre Gemeinden zu wechseln“, erläutert sie ihren Wechsel. „Meiner Meinung nach müssen sich die Menschen, die in dem großen System Kirche arbeiten, gegenseitig inspirieren. Dazu ist es notwendig, hin und wieder Neues einzubringen.“ Mit den Jahren fehle auch die Distanz zur Gemeinde: „Man beginnt irgendwann, seine Freunde zu beerdigen.“
Für die Mutter dreier Kinder bedeutet Glaube, auf dem Weg zu sein. „Es gibt kein Ziel im eigentlichen Sinne. Dinge müssen hinterfragt werden, die Kirche sich auf gesellschaftlichen Veränderungen einstellen.“

In der Hansestadt hat Karin Altenfelder einiges angeschoben und sich dabei so mancher Widrigkeit stellen müssen. Sie habe sich stark in der Kinderbetreuung engagiert, erzählt sie, besonders beim Dietrich-Bonhoeffer-Kindergarten, an dessen Struktur sie konzeptionell mitwirkte. „Die Ganztagsbetreuung habe ich mit ausgebaut und auch vor zwei Jahren die Krippe mit ins Leben gerufen.“ Der Kindergarten sei freier Träger, als solcher müsse man sich in solchen Belangen ziemlich durchboxen. Dabei habe Karin Altenfelder unterstützend mitgewirkt.

Auch mit der Buxtehuder Tafel werde ihr Name in Verbindung gebracht. Diese auf den Weg zu bringen, war ebenfalls ein schwieriger Prozess. Auf eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt Buxtehude blickt sie zurück, auch mit dem Diakonischen Werk sei es gut gelaufen. Dabei habe sie sich immer wieder die Frage gestellt: Was kann Kirche leisten? „Was haben wir heute noch zu sagen? Antworten und Wege zu finden, darin sehe ich eine spannende Aufgabe“, sagt sie.
Vor Kurzem wurde ihr eine Stelle am Stephansstift in Hannover als Assistenz des Vorstandes angeboten, einer Einrichtung, in der es neben einer eigenen Gemeinde u.a. auch Kindergärten gibt, Flüchtlingsarbeit. „Dort werde ich mit vielen Menschen zu tun haben“, sagt sie voller Vorfreude.

Ab 1. November wird Karin Altenfelder in Hannover neue Wege gehen, sich engagieren und, sollte es notwendig sein, sich auch dort durchboxen.