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Pflanztag am Stieglitzweg

Schülerinnen der Stieglitzschule beim fröhlichen Gärtnern (Foto: Merle Feltz)

Grundschüler begrüßen den blühenden Frühling mit Gartenarbeit

Die „kleinen Gärtner“ der Grundschule am Stieglitzweg waren kürzlich wieder begeistert am Werk: Zwei Mal im Jahr, jeweils im Frühling und im Herbst, kümmern sich die Schüler um Blumen, Beete und Pflanzen rund um das Gebäude der Stieglitzschule. Alle Schüler und Lehrer machen mit, insgesamt sind ca. 320 Schüler dann am Graben und Buddeln, Säen und Setzen. Jede Klasse hat draußen hinter dem Klassenzimmer einen eigenen kleinen Garten, den sie auch nach dem Pflanztag hegt und pflegt.

Was die Hobbygärtner in ihrem kleinen Gärtchen anlegen, bestimmen sie weitgehend selbst. Der Jahreszeit entsprechend bringen die Schüler zum Pflanzentag Samen, Pflanzen und Gartengeräte mit. Auch Eltern helfen gern dabei, wenn ihre Sprösslinge schwungvoll und eifrig loslegen. Nicht nur das Wirken am Pflanztag bringt Spaß, besonders das Ergebnis zaubert den Grundschülern immer wieder ein Strahlen ins Gesicht. „Für die Kinder ist es ein schönes Erlebnis, wenn sie sehen, wie das Selbstgepflanzte wächst und blüht“, berichtet die engagierte Mutter Merle Feltz.

Während dieser Aktion gibt es für die Schüler viel zu entdecken: Sie staunen über Regenwürmer und stachelige Disteln und retten dabei schon mal den ein oder anderen Käfer. Oder sie diskutieren darüber, wie giftig Löwenzahn ist und welche Wirkung Löwenzahnmilch auf Kleidungsstücke hat. Die Mutigsten reißen sogar selbstständig Brennnesseln aus. Was die fröhliche Truppe jedoch immer wieder wütend und traurig macht, sind Vandalen, die in den Beeten herumtrampeln und Blumen herausreißen. Alle Mitwirkenden wünschen sich, dass sie dieses Jahr den Beeten fernbleiben. Merle Feltz tröstet und macht Mut: „Wir lassen uns durch so etwas nicht entmutigen. Wir pflanzen weiter!“