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Politik, Freundschaft, Sport: Drei Buxtehuder Delegationen besuchten die französische Partnerstadt Blagnac

Die Buxtehuder Delegation im Mini-Bus unterwegs auf "CityTour" in Toulouse (Foto: Arnhild Biesenbach)
Seit 28 Jahren verbindet Buxtehude und Blagnac eine herzliche Städtepartnerschaft, die von beiden Seiten besonders gepflegt wird. Drei Delegationen aus der Estestadt waren jetzt zu Gast in Südfrankreich: Anlässlich der "Fête des Rues" hatte Blagnacs Bürgermeister Bernard Keller den Buxtehuder Bürgermeister Jürgen Badur samt Vertretern aus Rat und Verwaltung eingeladen. Jährlich wechselnd findet dieser Austausch auf Verwaltungsebene statt.
Die französischen Gastgeber hatten ein straffes Programm organisiert: die Einweihung des "Place du Relais", die "Fête des Rues" und die Besichtigung des Öko-Stadtteils "Andromède". Außerdem durften die Buxtehuder als erste Gäste die "CityTour" im roten Minibus - eine neue touristische Attraktion - testen. Ein weiteres Thema war die Jugendarbeitslosigkeit in Europa. In der Arbeitsagentur "Pôle Emploi" gab es Gelegenheit, die Ausbildungssysteme beider Länder zu vergleichen. Jürgen Badur sprach mit seinem Amtskollegen Bernard Keller außerdem über die Austauschmöglichkeiten der Hochschule 21 mit der Universität IUT Blagnac. Demnächst soll die Buxtehuder Fachhochschule eine Liste mit Unternehmen in der Metropolregion Toulouse erhalten, zu der sie Kontakte aufbauen kann. Umgekehrt will die Wirtschaftsförderung Buxtehude französischen Studierenden behilflich sein, hier einen Praxisplatz zu finden.
Zeitgleich waren Mitglieder des Deutsch-französischen Freundeskreises DFFK zu Gast in Blagnac. Die "Amicale franco-allemande" brachte den Buxtehudern in einem umfangreichen Programm die französische Kultur näher.
Den beiden Besuchen war ein sportliches Ereignis vorausgegangen. Die D1-Jugendmannschaft des SV Ottensen vertrat Buxtehude in einem internationalen Fußballturnier in Blagnac. Als jüngste Elf im Wettkampf war es für die Ottensener U12-Kicker nicht leicht, sich gegen die Mannschaften aus Tunesien, Portugal und Frankreich zu behaupten, aber sie hatten viel Spaß und sind für das nächste Jahr wieder eingeladen.