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Polizei und Landkreis gehen gegen Müllsünder vor

Umweltferkel hinterlassen immer wieder riesige Müllhaufen in dem Landschaftsschutzgebiet an der B73
bc. Buxtehude/Neu Wulmstorf. Idylle pur! Umgeben von Wald liegt die Lichtung an einem See. An heißen Sommertagen zieht die Natur-Oase massenweise Erholungsuchende aus der Umgebung an. Sie baden, picknicken, grillen am Ufer, viele legen auch kleine Feuerstellen an. Das Problem: Es ist verboten. Die Lichtung unweit der B73 zwischen Buxtehude-Ovelgönne und Neu Wulmstorf gehört zum Landschaftsschutzgebiet Buxtehuder Geestrand. Umweltverstöße in dem Bereich können mit einem Bußgeld bis zu maximal 25.000 Euro geahndet werden.

Weil Umweltferkel immer wieder riesige Müllhaufen hinterlassen, haben der Landkreis Stade und die Polizei - begleitet vom Buxtehuder Ordnungsamt - am Samstagnachmittag eine gemeinsame Aufklärungsaktion rund um den See gestartet.

Mehrere Jugendliche, eine Familie sowie eine Gruppe, die einen Junggesellenabschied feierte, mussten ihre Zelte abbrechen. Sie alle hatten Verständnis für das Vorgehen der Behörden.

Das Müllproblem in dem malerischen Gebiet besteht seit vielen Jahren. Immer im Sommer türmt sich der Dreck. "So schlimm wie hier ist es im ganzen Landkreis Stade nicht", sagt Sabine Kiehl von der Kreis-Abfallwirtschaft.

In regelmäßigen Abständen wollen die Behörden die "Müll-Razzien" wiederholen.

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