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Private Müllsammel-Initiative in Buxtehude: Diese Idee hat gezündet

Das muss nicht sein: Plastikmüll im Krokus (Foto: tk)
Private Initiative zum Entmüllen Buxtehudes kommt sehr gut an

tk. Buxtehude. Wenn einer eine gute Idee hat und die Initiative ergreift, dann ziehen mitunter ganz viele Menschen mit. Eine solche Welle hat Marc Hilmer ausgelöst. "Lasst uns gemeinsam die Stadt entmüllen", war der Vorschlag des Buxtehuders. Um die Resonanz zu testen, hatten das WOCHENBLATT und der engagierte Bürger um Anmeldung via Mail gebeten. Das Echo mit Dutzenden Mails an die Redaktion war überwältigend. "Ich mache mit", haben viele Buxtehuderinnen und Buxtehuder geschrieben. "Eine tolle Idee", loben sie. Marc Hilmer: "Ich bin hellauf begeistert."

Bislang war er in seinem Wohnumfeld an der Kottmeierstraße alleine losgezogen, um das einzusammeln, was Müllsünder achtlos wegwerfen. "Wenn viele anpacken, dann könnten wir die ganze Stadt entmüllen", war seine Idee.

Auch bei der Buxtehuder Stadtverwaltung kam der Vorschlag gut an. "Toll, wenn Menschen nicht nur meckern, sondern anpacken wollen", lobt Fachbereichsleiter Ralf Dessel. Nach dem ersten WOCHENBLATT-Artikel hat sich eine Arbeitsgruppe gegründet, die einen Buxtehuder Aufräumtag vorbereiten soll.

"Als Radfahrer und Fußgänger fallen mir immer wieder stark vermüllte Wegränder und Plätze in Buxtehude auf. Und wo einmal Müll liegt, wird leichtfertig weiterer Müll weggeworfen. Daher ist eine 'Grundreinigung' mit Sicherheit sinnvoll," schreibt eine WOCHENBLATT-Leserin zur privaten Müllsammel-Aktion des Buxtehuders Marc Hilmer. Das WOCHENBLATT hatte über Hillmers Idee berichtet und um Rückmeldung gebeten. Die Resonanz ist großartig.
"Mit großem Interesse habe ich den Artikel über Hilmers Vorhaben gelesen. Ich wohne seit Kurzem in der Estetalstraße und bin entsetzt über den Müll neben den Glascontainern beim Schwimmbadparkplatz", schreibt eine weitere Leserin. "Ich lebe seit drei Jahren in Buxtehude und habe erst heute wieder bei einem Spaziergang durchs Moor festgestellt, dass der Müll an den unmöglichsten Stellen liegt", schreibt eine andere WOCHENBLATT-Leserin. So wie diese Frauen haben viele andere Mails an die Redaktion geschickt: "Ich bin dabei, tolle Idee!" ist die Botschaft.

Auch die Stadtverwaltung ist durch den WOCHENBLATT-Artikel auf die Idee von Marc Hilmer aufmerksam geworden. Inzwischen gibt es eine kleine Arbeitsgruppe, die einen Aufräumtag in der Estestadt organisiert. Fachgruppenleiter Ralf Dessel: "Damit das das ein großer Wurf wird, muss man einiges koordinieren." Alle, die die Stadt entmüllen wollen, bleiben am Ball. Und das WOCHENBLATT wird natürlich weiter darüber berichten und vor allem den entscheidenden Termin ankündigen. Dann heißt es: Ärmel hochkrempeln für eine saubere Stadt.