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Projekt "Arena Buxtehude" gescheitert

So hätte die "Arena Buxtehude" aussehen sollen (Foto: Frenzel und Frenzel)
bc. Buxtehude. Alles werben hat nicht geholfen. Das ambitionierte Projekt "Arena Buxtehude" ist gescheitert. Das teilten die Initiatoren Michael Schmidt und Helmut Ponath am Mittwoch mit. Sie konnten ihr Ziel, bis zum 30. November fünf Millionen Euro einzusammeln, um mit dem Bau zu beginnen, nicht erreichen.

480 Spender, davon 387 Bürger sowie 93 Firmen und Vereine, haben in den vergangenen Wochen eine Gesamtsumme von 3.217.687 Euro aufgebracht. "Eine bemerkenswerte Summe, die leider nicht ausreicht, um die notwendige Finanzierung zu gewährleisten", erklärt Michael Schmidt, "wir müssen feststellen, dass unser Konzept, die Arena über ein Stiftungsmodell zu finanzieren, gescheitert ist. Unsere Enttäuschung ist groß." Möglicherweise sei das Konzept „Bürger für Bürger“ nicht vermittelbar gewesen.

Trotzdem blicken Schmidt und Ponath stolz auf eine vierjährige Projektarbeit mit der extra gegründeten Sportstiftung Buxtehude zurück, die die Multifunktionsarena an der Apensener Straße geplant hatte: "Uns hat insbesondere das Engagement und die von so vielen Unterstützern geleistete freiwillige Arbeit beeindruckt."

Das eingezahlte Geld will die Stiftung jetzt uneingeschränkt vom Treuhandkonto an jeden einzelnen Spender zurückführen. Schmidt: "Jede eingezahlte Summe wird bis spätestens zum 15. Dezember 2013 von der Sparkasse Harburg-Buxtehude zurück überwiesen."

Obwohl das Projekt gescheitert ist, sind die Arena-Macher von ihrer Grundidee weiterhin überzeugt: "Wir sind mehr denn je davon überzeugt, dass die Arena nicht nur ein Gewinn für die Stadt Buxtehude wäre, sondern die gesamte Region südlich der Elbe also auch die Metropolregion Hamburg davon profitieren würde."

Die Sportstiftung Buxtehude bleibt indes bestehen. Sie wird weiterhin den Zweck verfolgen, den Jugendsport in der Estestadt zu unterstützen.