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Rekonstruktion der Samel-Fassade: "Das wäre nur eine Kulisse"

tk. Buxtehude. Die Grünen hatten den Antrag gestellt, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben, die klären soll, ob es möglich ist, die Gründerzeitfassade des "Samel"-Hauses am Petri-Platz zu rekonstruieren (das WOCHENBLATT berichtete). Das denkmalgeschützte Haus wird in das Museum samt Anbau integriert und nach Ende der Arbeiten 2019 der neue Haupteingang des Buxtehude-Museums.

Während der jüngsten Bauausschusssitzung erinnert Grünen-Co-Fraktionschef Michael Lemke an den Antrag. Der soll Anfang kommenden Jahres beraten werden.
Michael Nyveld, Erster Stadtrat und Chef der Bauverwaltung, sieht aus Gründen des Denkmalschutzes wenig Chancen auf Umsetzung. "Das ist Kulissenarchitektur", sagte er. Und Alexander Paatsch (SPD) schlug vor, dass die Grünen erst einmal einige Millionen Euro an Spenden einwerben sollten, bevor beraten werde. Dann aber - das ist gewiss - ist das Museum längst wiedereröffnet worden. Sehr viel Sympathie, das wurde deutlich, scheint der Vorstoß der Grünen nicht zu genießen.