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Sanierung der K40 in Buxtehude: "Ampel würde den Verkehr lahmlegen"

Das läuft hier oft noch verkehrt und führt zu brenzligen Situationen: Die Autos aus der Lüneburger Schanze (li.) hätten eigentlich Vorfahrt Foto: tk
Buxtehude: Probleme mit geänderter Vorfahrt auf K40-Umleitungsstrecke

tk. Buxtehude. Den ersten Unfall mit Blechschaden hat es am Donnerstagmorgen gegeben. Durch die Sanierung der Harburger Straße (K40) in Buxtehude wird der Verkehr zur B73 bzw. ins Gewerbegebiet Alter Postweg umgeleitet. Das führt zu Problemen. Grund: Die Vorfahrtsregelung an der Moisburger Straße an der Einmündung zur Lüneburger Schanze wurde geändert. Vorfahrt hat jetzt der Verkehr aus oder in die Lüneburger Schanze. Angesichts des hohen Verkehrsaufkommens kommt es beinahe im Minutentakt zu gefährlichen Situationen, bis die vorübergehende Neuregelung in den Köpfen auch tatsächlich angekommen ist. 

Am Donnerstagmorgen hat es eine Besprechung zur Situation an diesem Gefahrenpunkt mit Stadt, Landkreis und der Baufirma gegeben, sagt Thorsten Gloede, Fachgruppenleiter für Sicherheit und Ordnung bei der Stadtverwaltung. Mit weiteren Schildern und Blinklichtern sei in den vergangenen Tagen aufgerüstet worden, um auf die geänderte Vorfahrtsregelung hinzuweisen. "Mehr geht nicht", sagt Gloede. Den Vorschlag, den auch Bürger machen, dort eine Ampel aufzubauen, hält er für nichtpraktikabel. Mit den dadurch entstehenden Rückstaus "würden wir den Verkehr komplett lahmlegen".
Wohl aber wurde eine Behelfsampel für Fußgänger und Radfahrer unter der B73-Brücke aufgebaut. "Das dient vor allem der Sicherheit der Kinder aus Eilendorf, die zur Grundschule Altkloster gehen", so Gloede. 

Das Verkehrsproblem am Heidestieg, eine Tempo-30-Straße unmittelbar vor der Baustelle, sei gelöst worden. Dort waren sowohl Autos als auch schwere Laster entlanggefahren, die das Baustellen- und Umleitungsschild geflissentlich ignoriert hatten. Mitarbeiter der Stadt und die Polizei hätten dort Präsenz gezeigt.

Zu massiven Klagen aus der Bevölkerung sei es bislang noch nicht gekommen, sagt Thorsten Gloede. Anwohner aus dem Ellerbruch hätten sich beschwert, dass vor ihrer Haustür - ohnehin ein beliebter Schleichweg - noch mehr Verkehr sei.