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Schlau! Buxtehude ist die "Vorlesehauptstadt" der Nation

Ein Lob der Vorlese-Kultur: Bürgermeister Jürgen Badur (l.) und Dr. Jörg F. Maas von der "Stiftung Lesen" (Foto: Stadt Buxtehude)

tk. Buxtehude. Buxtehude ist offizielle Vorlesehauptstadt 2013. Nicht nur am bundesweiten Vorlesetag,sondern das ganze Jahr über, wird die Vorlesekultur aktiv gelebt. 734 Vorleseveranstaltungen fanden 2013 statt. Dafür gab es die Auszeichnung, die unter anderem von der "Stiftung Lesen" und der Wochenzeitung "Die Zeit" verliehen wird.

Während der Feierstunde am Mittwoch in der Stadtbibliothek wurde deutlich, dass es nicht um die Anzahl der Vorlesestunden, sondern um das Grundsätzliche geht. Acht Prozent aller Schulabgänger weisen starke Defizite im Lesen und Schreiben auf. Kindern vorzulesen schaffe die Grundlage für Lesekompetenz und damit den Einstieg in Bildung. "Vorlesen ist nachhaltig", sagte Dr. Jörg F. Maas, Geschäftsführer der "Stiftung Lesen".

Kay Stelter, Leiter der Kultur- und Politikveranstaltungen bei der Zeitung "Die Zeit", sieht vor allem die Väter in der eigentlich sehr angenehmen Vorlese-Pflicht. Eine aktuelle Studie habe ergeben, dass nur neun Prozent der deutschen Väter ihren Kindern vorlesen. Bei Müttern sind es dagegen 29 Prozent.

Auf der Auszeichnung "Vorlesehauptstadt" werden sich die Buxtehuder nicht ausruhen. Die vielen ehrenamtlichen Vorleser, der Förderkreis der Bücherei und die Stadtbibliothek planen die nächsten Aktionen. Mit dem Jugendliteraturpreis "Buxtehuder Bulle", seinem Gefährten dem "Buxtehuder Kälbchen", als Auszeichnung für Kinderbücher, und viele weiteren Aktionen zur Leseförderung ist die Stadt in Sachen Lesekultur in Deutschland ganz weit vorn.