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Schnitzeljagd im XXL-Format

Die Organisatoren Gerd Hansen von der Kieler Firma "Laser on Top" (v.li.) mit den Geocachern Anja Morinez und Gerhard Marks sowie Peter Schneidereit vom Verein "Festung Grauerort"
bc. Stade. Ein preußisches Artillerie-Fort aus den 1880er Jahren: Genau die richtige Kulisse für ihr Mega-Event, dachten sich Gerhard Marks und seine Lebensgefährtin Anja Morinez aus Elmshorn. Die beiden veranstalten vom 15. bis 17. April eines der größten Geocacher-Treffen Europas in der Festung Grauerort in Stade-Abbenfleth, nur einen Steinwurf von der Elbe entfernt.

1.200 Fans der modernen Schnitzeljagd werden erwartet. Aus ganz Europa. „Das wird ein Volksfest“, sagen Marks und Morinez, unter den Cachern besser bekannt als „Gerti77“ und „Lady Sotheby“. Interessierte, die bisher wenig mit der Szene zu tun haben, sind an dem Wochenende ebenfalls willkommen.

Geocaching ist zum familiären Volkssport geworden. Weltweit sind rund 2,7 Millionen sogenannte Caches, also Schätze, versteckt. Allein in Deutschland gibt es ungefähr 260.000 aktive Geocacher, die sich in Städten oder in der freien Natur auf die Suche machen. Meistens nach einer versteckten Filmdose, in denen sich ein Logbuch befindet, um sich darin einzutragen.

Auf Internetseiten wie www.geocaching.com kann der Schatzsucher von heute die Versteck-Koordinaten in Erfahrung bringen. Diese gibt er in ein spezielles GPS-Gerät oder sein Smartphone ein. Der Clou: Die Caches werden immer von anderen Geocachern versteckt und im Internet registriert. Deutschland ist mittlerweile gepflastert mit Caches. Voraussetzungen: Sie müssen mindestens 160 Meter voneinander entfernt liegen und kostenfrei zugänglich sein. Die Natur darf dabei nicht beeinträchtigt werden.

Das Treffen in Grauerort ist als Erfahrungsaustausch gedacht. Gerhard Marks und Anja Morinez haben die Festung bereits zum dritten Mal als Veranstaltungsort ausgewählt. Beim ersten Mal an Pfingsten 2015 kamen ca. 230 Geocacher, am 3. Oktober waren es schon 370. Und diesmal wird es das besagte Mega-Event.

Zahlreiche Attraktionen sind geplant: Helikopter-Rundflüge, diverse Lesungen und Workshops, spezielle Verkaufsstände für die komplette Cacher-Ausrüstung, Drohnen-Simulationsflüge, Segway-Parcours, usw.

Und natürlich sind auch Caches rund um die Festung versteckt. Dabei haben die Veranstalter Stade Tourismus mit ins Boot geholt. Zehn sogenannte Lab Caches können im Rahmen von Stadtführungen entdeckt werden. Moderne Schnitzeljagd eben.

Unterstützt werden die leidenschaftlichen Hobby-Geocacher von der Kieler Firma „Laser on top“, die bei der Organisation hilft. Das Catering übernimmt der Verein „Festung Grauerort“.

• Alle Informationen zum Programm auf www.event-im-norden.de