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Senioren im Fitnessclub: Von wegen "altes Eisen"

Bärbel Müller-Königs Weg führt zwei Mal wöchentlich ins Fitnesscenter

Krafttraining zum Fitbleiben / Vier sportliche Senioren und ihr Trainingspensum


ab. Buxtehude. „Seitdem ich Sport treibe, sind meine Kniebeschwerden wie weggeblasen.“ Vor 15 Jahren hat Uwe Albrecht (68) mit dem Gerätetraining begonnen. Körperliche Beschwerden plagten den ehemaligen Handwerker früher oft: „Sobald ich eine Weile knien musste, haben meine Knie geschmerzt und sind sogar angeschwollen.“ Dank körperlicher Bewegung gehört das jetzt der Vergangenheit an.
Sport zu treiben, sich zu bewegen hält fit, auch in hohem Alter. Dieses Wissen hat sich inzwischen bei vielen älteren Menschen festgesetzt. Schon Seniorensport sorgt für mehr Beweglichkeit, er ist besonders auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten. Doch einige der rüstigen Rentner wollen mehr: Ihnen reicht es nicht, einmal in der Woche einen Gymnastikkursus zu besuchen. Sie gehen gern ins Fitnesscenter, heben dort Gewichte und bedienen den Crosstrainer mit ihrer Muskelkraft.

Ein fröhliches Quartett trainiert im „Joy Fitnesscenter“ in Buxtehude. Mehrmals in der Woche besuchen Uwe Albrecht aus Buxtehude, Hannelore Böhme (62) aus Jork, Evamaria Schuran (70) aus Neu Wulmstorf und Bärbel Müller-König (78) aus Moisburg den Fitnessclub, um etwas für ihren Körper zu tun.

„Für mich ist Sport die Notwendigkeit, um beweglich zu bleiben und eine gute Alternative zum Einfach-nur-älter-werden“, sagt Bärbel Müller-König. Seit knapp 20 Jahren fährt die aktive Seniorin zwei Mal wöchentlich für je eineinhalb Stunden nach Buxtehude, um ihren Trainingsplan im „Joy“ abzuarbeiten. „Ich mache alles, was auf dem Plan steht. Das gehört für mich dazu“, so die 78-Jährige, die früher in einem Lehrberuf tätig war. An den übrigen Tagen macht sie zu Hause Gymnastik. „Sollte ich nicht mehr hierherkommen können, finde ich andere Möglichkeiten.“

Auch Evamaria Schuran und Hannelore Böhme können es sich ohne Sport nicht mehr vorstellen. „Wenn ich eine Woche lang nicht beim Sport war, fühle ich mich träge“, sagt Evamaria Schuran. „Ich muss mich bewegen und möchte beweglich bleiben.“ Hannelore Böhme sieht es ähnlich: „Trotz zweier künstlicher Knie kann ich mir ein Leben ohne Sport nicht vorstellen“, sagt sie. Und Uwe Albrecht fügt an: „Ich werde Sport machen, so lange es geht. Sport ist einfach die beste Medizin.“

• Informationen: www.joyfitness.de