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Spielzeug für Flüchtlingskinder

Begeistert sortieren Luca, Tristan, Christopher und Michael die gespendeten Spielzeuge (Foto: Anniki Orlamünder)

Grundschüler sammelten Sachspenden an ihrer Schule

Seit Oktober wird das Gebäude in der Bebelstraße 44 von Flüchtlingen aus Albanien und Syrien bewohnt. Unter ihnen sind auch Kinder, sechs schulpflichtige zwischen sechs bis elf Jahren, drei Kleinkinder und ein Baby. Für diese Kinder hat eine dritte Klasse der Grundschule am Stieglitzweg eine beispiellose Aktion gestartet. Mit Plakaten und durch Mundpropaganda riefen die Grundschüler in ihrer Schule zu Spielzeug- und Schulranzenspenden auf. Die Resonanz war beeindruckend: Insgesamt elf gefüllte Kisten kamen für die Flüchtlingskinder zusammen.

„Eine ganz tolle Sache“, freute sich auch Schulleiterin Christiane Holst-Hakelberg über die Hilfsbereitschaft der Kinder. Mit Feuereifer nahmen die jungen Helfer Spielzeuge, Puppen, Stofftiere und Schulranzen entgegen und sortierten sie.
Begleitet wurde die Aktion unter anderem von Sozialarbeiterin Elke Baier-Wirbals von der Fachgruppe 25 für Soziales, Wohnen und Senioren der Hansestadt Buxtehude.

„Die Flüchtlinge sind sehr glücklich über die Spenden“, freut sich Elke Baier-Wirbals. Eine Spendenkammer wurde eingerichtet, die jetzt dank der großzügigen Gaben bis unter die Decke gefüllt ist. Jeden Donnerstag zwischen 10 und 12 Uhr wird die Kammer für die Bewohner der Bebelstraße 44 von ehrenamtlichen Mitarbeitern geöffnet und Spenden ausgegeben. Mit Händen und Füßen, etwas Englisch, Französisch und Spanisch und mithilfe von Bildern würde man sich mit den Menschen dort verständigen können, so Baier-Wirbals.

„Wir haben leider keine weitere Lagermöglichkeit, sind aber natürlich weiterhin auf Spenden angewiesen“, lässt Elke Baier-Wirbals wissen. Die Sozialarbeiterin weist darauf hin, dass Spendenwillige bitte bis zum nächsten Aufruf warten mögen – und der kommt bestimmt bald. Auf der Internetseite der Hansestadt Buxtehude und in weiteren Medien werden neue Spendentermine bekanntgegeben.

Insgesamt 34 Menschen leben in dem Gebäude, in dem einst das Hebammenzentrum seine Kurse anbot und das nun lange Zeit leer stand. Das Haus kann bis zu 46 Menschen aufnehmen, voraussichtlich werden Anfang des neuen Jahres weitere Flüchtlinge kommen. Auch das Gebäude im Melkerstieg wird für Neuankömmlinge vorbereitet. Derzeit bieten 28 Menschen ehrenamtlich ihre Hilfe an. Wer ebenfalls helfen möchte, kann sich bei Elke Baier-Wirbals melden unter der Telefonnummer 04161-5012526. Hilfreich wären auch Ehrenamtliche, die arabische oder albanische Sprachkenntnisse besitzen.