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Stade: Jugendhaus ist fertig

Architekt Torsten Wilhelmi (v.li.), Jugendhausleiter Johannes Hartkens und Landrat Michael Roesberg vor dem neuen Jugendhaus (Foto: Schmidt)
Haus am Vorwerk wurde für drei Millionen Euro renoviert

bc/nw. Stade. Nach 20 Monaten Bauzeit hat Landrat Michael Roesberg am Montag das für drei Millionen Euro renovierte und mit einem Teilneubau ausgestattete „Jugendhaus am Vorwerk“ in Stade seiner Bestimmung übergeben. „Für jährlich rund 230 Kinder und Jugendliche, die nicht in einer Familie aufwachsen können oder in Not geraten sind, bietet das Jugendhaus zeitgemäße Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten“, so Roesberg.
Die Einrichtung zentral in Stade gebe betroffenen Kindern und Jugendlichen nicht nur ein in jeder Hinsicht sicheres Dach über dem Kopf. Vom Jugendhaus aus würden vielmehr Jugendhilfemaßnahmen im gesamten Landkreis koordiniert, betonte der Landrat. Dazu gehören die Inobhutnahme von Kindern in Bereitschaftsfamilien, die Betreuung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in eigenen Wohnungen sowie die Betreuung in Familien im Einzelfall und des Familienverbandes. Im Durchschnitt sind immer rund 100 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der Betreuung des Jugendhauses.
Das Haus am Vorwerk beherbergt eine Wohngruppe (zehn Plätze), Apartmentwohnen (vier Plätze) eine Jugendschutzstelle (sieben Plätze) und Arbeitsplätze für die Jugendhilfe-Beschäftigten. Hinzu kommen Räume für begleitete Eltern-Kind-Kontakte, für Clearing-Angebote und für Freizeitbeschäftigungen der jungen Menschen.