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Startschuss für L140-Sanierung

Prominenz beim Spatenstich: Mit dabei Staatssekretärin Daniela Behrens (2.v.li.) (Foto: Landesbehörde für Straßenbau)
bc. Jork. Niedersachsens Verkehrsstaatssekretärin Daniela Behrens hat am Montag den Startschuss für den Ausbau der L140 in Jork-Königreich gegeben. Die Erneuerung der Fahrbahn erfolgt auf einer Länge von insgesamt knapp 2,8 Kilometern und soll inklusive des Abschnitts in Osterjork und des Lückenschlusses (das WOCHENBLATT berichtete) im Jahr 2018 fertiggestellt werden. Die Kosten betragen voraussichtlich ca. 4,7 Millionen Euro. Die Gemeinde Jork beteiligt sich mit 130.000 Euro an den Gesamtkosten. Behrens: „Für die Verkehrsteilnehmer bedeutet eine solche Baustelle natürlich immer Belastungen, viele Aspekte sind zu berücksichtigen, aber am Ende profitieren alle.“
Obstbauer und Kreistagsmitglied Gerd Lefers (FWG), der mit seinem Hof so wie viele andere Gewerbetreibende und Anwohner in Jork von den Baumaßnahmen direkt betroffen ist, übergab am Montag eine Liste mit rund 700 Unterschriften gegen die Vollsperrung. Er hofft, dass zumindest die Baustelle im kommenden Jahr nicht unter Vollsperrung erfolgen muss. Zudem hat Lefers bei der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen nachgehakt, damit endlich die aktuelle Sperrungsmeldung an die Betreiber von Navigationssoftware herausgegeben wird. „Wir hatten schon viele Beschwerden über Falschmeldungen von Navi-Geräten. Das totale Chaos“, so Lefers.
Auch Dieter Schilling vom Tourismusverein Altes Land wies die Staatssekretärin am Montag daraufhin, dass die Betriebe, die im Alten Land vom Tourismus leben, massive Einschränkungen durch die mehrmonatige Vollsperrung während der Sommermonate hinnehmen müssen.
Unterdessen staut sich der Ausweichverkehr vor allem in den Morgenstunden massiv auf der K39 - von Jork-Borstel bis zum Südtor von Airbus geht es nur im Schritttempo voran.