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Stemmtor am Buxtehuder Zwinger ist ein Hingucker

Stadtarchäologe Dr. Bernd Habermann (li.) und Ralph Gerlach von der Stadtemntwässerung (Foto: tk)

Stadtentwässerung investiert in den Erhalt der historischen Anlage

tk. Buxtehude. Früher hatten die Stemmtore eine wichtige Funktion für den historischen Buxtehuder Hafen. Sie hielten unerwünschte Besucher fern und sorgten dafür, dass das Hafenbecken nicht trocken fiel. Heute sind sie - solange das Hochwasserschutzkonzept mit seinen Minideichen noch nicht greift - als Hingucker mehr Dekoration. Damit das historische Gesamtbild erhalten bleibt, hat die Stadtentwässerung die Böcke, mit denen die Tore früher manuell geschlossen werden konnten, erneuert.



Buxtehudes Stadtarchäologe Dr. Bernd Habermann: "Eine einfache Technik, die perfekt funktioniert hat." Mit langen Eisenstangen und Ketten wurden die Tore, die durch die Tide automatisch zu- und wieder aufgedrückt werden, bei Bedarf von Hand bewegt. Die Stemmtore hat es vermutlich schon gegeben, als der Buxtehuder Hafen im 13. Jahrhundert der modernste im heutigen Deutschland war. Er wurde nämlich - anders als in anderen Städten - innerhalb der befestigten Stadtmauern angelegt.
Ganz funktionslos ist das Stemmtor aber auch heute nicht, erklärt Ralph Gerlach von der Stadtentwässerung. Auf dem Grund liegt eine dicke Bohle, die bei Ebbe hochgezogen wird. So fällt das Fleth nicht trocken und bleibt für Buxtehuder und Besucher ein malerischer Hingucker. Außerdem läuft der Ewer Margareta nicht bei jeder Ebbe auf Grund.

Rund 3.500 Euro hat die Stadtentwässerung in die beiden neuen Böcke investiert. "Die Stadtentwässerung ist dafür verantwortlich, dass alles in Schuss ist", sagt Dr. Harald Stechmann. Dazu gehöre auch, dass das Gesamtbild stimmt. Und die beiden hölzernen Böcke sind zwei besonders sichtbare Elemente des historischen Stemmtors.

• Die Stadtentwässerung weist darauf hin, dass das Fleht in der ersten Aprilwoche gereinigt wird. Dann werden an zwei Tagen die Parkplätze jeweils auf einer und anschließend der anderen Straßenseite gesperrt. Der Grund: Durch die Arbeiten mit einem Hochdruckreiniger würden die geparkten Autos stark verschmutzt.