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Superintendent Dr. Helmut Blanke geht nach Potsdam

Landessuperintendent Dr. Hans Christian Brandy (r.) dankt Superintendent Dr. Helmut Blanke für sein Engagement an der Spitze des Kirchenkreises Buxtehude (Foto: Foto: archiv)

tk. Buxtehude. Dr. Helmut Blanke (56), Superintendent des Kirchenkreises Buxtehude, übernimmt eine neue Aufgabe: Zum 1. April wird er Dekan bei der Bundespolizei. Nach zwölf Jahren an der Spitze des Kirchenkreises Buxtehude wolle er sich einer neuen Herausforderung stellen, so Blanke. "Die Schnittstelle zwischen Kirche und Polizei ist eine interessante theologische Herausforderung", sagt Blanke, der für die gesamte Bundespolizei in Deutschland zuständig sein wird. Er zieht für die neue Aufgabe von Buxtehude nach Potsdam.

Landessuperintendent Dr. Hans Christian Brandy kommentiert den Wechsel: "Wir verlieren in Helmut Blanke einen klugen und besonnenen Theologen." Ihm gelte Dank und Anerkennung. Er habe mit Helmut Blanke als seinem Stellvertreter gerne zusammengearbeitet. Vorübergehend hatte der Buxtehuder Superintendent den Sprengel Stade geleitet, nachdem Brandys Vorgänger, Manfred Horch, gestorben war.
Helmut Blanke wird künftig Ansprechpartner für alle evangelischen Theologen im Dienst der Bundespolizei sein. "Seelsorge und Beratung gehören zu meinen Aufgaben", sagt er. Er sieht dabei besondere Herausforderungen in der Berufsethik von Beamtinnen und Beamten. Bei der Grenzsicherung und dem Umgang mit Migranten gehe es auch um ethische Fragen, so Blanke. Es könne durchaus ein moralischer Zwiespalt entstehen.
Ein eigenes Gotteshaus, wie in Buxtehude die St. Petri-Kirche, wird er als Dekan bei der Bundespolizei nicht zur Verfügung haben. Predigen wird Helmut Blanke aber weiterhin: "Zur Seelsorge gehören auch Gottesdienste."
Die Wiederbesetzung der Spitzenposition im Kirchenkreis Buxtehude ist ein aufwendiges Verfahren. Die Landeskirche wird die Stelle ausschreiben. Außerdem kann der Wahlausschuss des Kirchenkreises eigene Vorschläge unterbreiten. In der Regel wird die Landeskirche zwei Personalvorschläge machen. Die Bewerberinnen oder Bewerber stellen sich in einer Aufstellungspredigt vor. Über die Vergabe entscheidet der Wahlausschuss anschließend in geheimer Abstimmung.