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Tote Mäusebussarde: Schwere Verletzungen und vermutlich Gift

Dieser Mäusebussard ist an massiven äußeren Verletzungen verendet. Dass Raubtiere daran schuld sind, schließen Experten aus
tk. Landkreis Stade. Die sechs toten Mäusebussarde, die das Veterinäramt aus Stade an das LAVES (Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) nach Hannover geschickt hat, sind definitv nicht an Vogelgrippe erkrankt. Das steht bereits fest.
Zwei Greifvögel, die tot auf einer Wiese zwischen Nindorf und Apensen lagen (das WOCHENBLATT berichtete), sind an massiven inneren und äußeren Verletzungen verendet. Ein Vogel hatte Schädelverletzungen, der andere ist an inneren Blutungen und zerrissenen Organen gestorben. Die LAVES-Veterinäre schließen aus, dass diese Verletzungen durch Raubwild entstanden sind. Die beiden Kadaver werden jetzt noch auf Giftstoffe untersucht. Unklar ist, ob die beiden Kadaver dort abgelegt wurden und wie die Verletzungen entstanden sind.
Gifteinwirkung ist nach Auffassung der Experten aus Hannover die mutmaßliche Todesursache für die vier verendeten Mäusebussarde aus dem Alten Land. Erste Untersuchungen, etwa des Mageninhalts, hätten diesen Verdacht bestätigt.
Die Untersuchung auf Giftstoffe bei den Greifvögel wird nach Auskunft der Pressestelle des Landkreis Stades noch einige Wochen dauern.
In den vergangenen Wochen wurden im Landkreis Stade insgesamt 14 tote Bussarde entdeckt.

Lesne Sie dazu auch unseren ersten Artikel über das Bussard-Sterben.