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Traditionelle Übung diesmal am Schulzentrum Nord

Dicht am Geschehen: Aus der ersten Reihe konnten Zuschauer die Feuerwehr in Aktion erleben

Feuerwehr trainiert für den Ernstfall an Buxtehuder Schule / Neun Wehren waren dabei / Statisten und Disconebel im Einsatz

ab. Buxtehude. Sirenengeheul in Buxtehude, kurz danach das „Tatü-Tata“ der Feuerwehr: Am Freitagabend drang gegen 19.15 Uhr dichter Nebel aus den oberen Stockwerken des Schulzentrums Nord. Menschen standen am Fenster und riefen laut um Hilfe.

Zum Glück handelte es sich an diesem Freitag nur um eine Übung. Vor 104 Jahren war das anders: Am 14. August 1911 fiel das Rathausviertel einem Großbrand zum Opfer. Jedes Jahr wird mit einer Übung an diesen Tag und das verheerende Feuer erinnert.

An vorderster Front konnten sich die kleinen und großen Zuschauer von dem Einsatz und den Fähigkeiten der Wehren überzeugen. Feuerwehrmann Matthias Büsch moderierte den Einsatz und erklärte genau, welche Schritte zur Menschenrettung und zur Brandbekämpfung unternommen wurden.

Mit vier speziell für die Übung zusammengestellten Zügen gingen die Wehren aus Buxtehude, Immenbeck, Ovelgönne, Ottensen, Daensen, Dammhausen, Hedendorf und Neukloster gegen das vermeintliche Feuer an beiden Seiten des Schulzentrums vor. Unter schwerem Atemschutz und dem Einsatz der Steckleitern sowie der bis zu 30 Meter ausfahrbaren Drehleiter traten die Freiwilligen ihre wichtigste Aufgabe an: die Menschen aus dem Gebäude zu retten.

Danach ging es an die Brandbekämpfung. Zum Löschen holten sich die Wehren mit Schläuchen (B-Leitungen) Wasser aus der Este - damit können pro Rohr 2.000 Liter in der Minute transportiert werden.

Nach ca. einer Stunde erklang der Befehl „Zum Abmarsch fertig“ - das Zeichen für die Retter, die Geräte wieder abzubauen.

Um den Brand so echt wie möglich aussehen zu lassen, kam reichlich Disconebel zum Einsatz. Dieser wurde nach der Übung mithilfe eines Überdrucklüfters wieder aus dem Gebäude entfernt.