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Unilever in Buxtehude: Erst zur Schicht, dann Sport im Unternehmen

Halten sich fit (v.l.): Thomas Nitsche, Rebecca Seeliger und Wiebke Schabbe
tk. Buxtehude. Fitte und gesunde Mitarbeiter sind leistungsfähiger: Der neue Gesundheits- und Fitnessraum im Buxtehuder Unilever-Werk ist daher nicht nur ein sozial vorbildliches Projekt, sondern gleichzeitig eine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit. "Wir brauchen motivierte Kolleginnen und Kollegen, um effizient zu arbeiten", sagt Werkschef Uwe Wölfel. Betriebsrat und Management haben das Vorbildprojekt gemeinsam ersonnen und umgesetzt. "Darauf sind wir stolz", sagt der Buxtehuder Betriebsvorsitzende Jens Theivagt.
In Kursen wie Pilates und an Geräten können die Unilever-Beschäftigten vor oder nach ihrer Schicht für ihre Fitness und Gesundheit aktiv werden. "Das ist ein Baustein von vielen", sagt Wölfel. Gesundheitskurse gab es schon vorher bei Unilever. Weil Rückenprobleme bei der Arbeit in der Produktion häufiger auftreten als andere Leiden, gibt es eine Kooperation mit einer Orthopädiepraxis in Buchholz. "Unsere Mitarbeiter werden wie Privatpatienten behandelt", sagt Wölfel. Die Differenz zwischen Kassen- und Privatbeitrag trägt das Unternehmen.
Für Betriebsrat Theisvagt ist das Augenmerk auf Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen auch deshalb wichtig, weil der demographische Wandel vor Unilever nicht halt macht. Längere Lebensarbeitszeiten und damit eine Belegschaft, deren Altersdurchschnitt ansteigt, sind Tatsachen, auf die ein Unternehmen reagieren müsse.
Wölfel und Theisvagt sind davon überzeugt, dass der Gesundheitsraum gut besucht wird. "Ein Angebot muss leicht verfügbar sein, um angenommen zu werden", sagt Wölfel. Das Unilever-Fitness-Zentrum ist daher durchgehend von 8 bis 19 Uhr geöffnet.
Und ganz nebenbei hilft dieses Angebot auch, um für junge Fachkräfte und neue Azubis attraktiv zu sein: Sport ist schließlich für alle Generationen gesund.