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Vom Zusammenleben in Buxtehuder WG auf Zeit begeistert

"Herr Doktor, bitte in den OP": Diakon Felix Pilz, Laura Gries, Esther Hoesmann, Alina Lehmann, Josefine Oehlken, Nadja Delamotte, Jasper Mörchen und Tim Langebartels haben viel Spaß beim Gesellschaftsspiel "Doctor Panic"

Diakon Felix Pilz (32) zieht mit zehn Jugendlichen in eine christliche WG

ab. Buxtehude. ab. Buxtehude. In einer Osteraktion der Evangelischen Jugend zogen kürzlich zehn Buxtehuder Jugendliche im Alter zwischen 15 und 22 Jahren gemeinsam in das Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Buxtehude. Ziel der christlichen WG war es, das gemeinsame Zusammenleben zu üben und dabei auf die Bedürfnisse anderer einzugehen. Die Teilnehmer waren begeistert: „Wenn es ginge, würden wir noch eine Woche dranhängen“, sagt jeder Einzelne von ihnen. Auch Diakon Felix Pilz (32), der ebenfalls mit einzog, war von dem Verlauf angetan. „Es klappt alles prima. Oben im Haus ist der Schlaf- und Arbeitsbereich, da ist Ruhe angesagt. Und unten darf es laut zugehen“, erklärt er. Für die Aktion wurde das Dietrich-Bonhoeffer-Haus am gleichnamigen Platz in Buxtehude bezogen.

Bei den WG-Bewohnern handelte es sich überwiegend um Schüler, einige stecken gerade in den Abi-Vorbereitungen. „Wenn alle morgens aus dem Haus gegangen waren, konnte ich gut lernen“, sagte die 18-jährige Abiturientin Nadja Delamotte.
Ansonsten wurde - waren alle von der Arbeit und der Schule zurückgekehrt - viel Zeit zusammen verbracht, beispielsweise mit Gemeinschaftsspielen, bei der abendlichen Andacht oder den Mahlzeiten.

Jasper Mörchen (15) sorgte mit seinem Fagott für musikalische Unterhaltung. „Damit habe ich bestimmt alle genervt“, vermutete er. Auch mit seinem knisternden Schlafsack habe er schon manchen um den Schlaf gebracht. „Wenn er sich nachts umdrehte, klang es so, als würde er in einer Plastiktüte schlafen“, erzählte Pilz. Denn von dem nächtlichen Geräuschen der anderen - ob es sich um Schnarchen handelte oder darum, im Schlaf zu reden - hatten alle etwas: Die elf Bewohner teilten sich nämlich nachts ein großes Zimmer.

Schön sei es gewesen, mit den anderen die Zeit zu verbringen, fand auch Lara Gries (22). Sie studiert in Hamburg Theologie. „Ich habe mich immer den ganzen Tag über auf die WG gefreut“, erklärte sie. Besonders schön sei es, morgens nicht alleine zu frühstücken. „Auch wenn wir zu unterschiedlichen Zeiten aus dem Haus gingen, haben sich immer welche gefunden, die miteinander gefrühstückt haben.“ „Wir wären auf jeden Fall noch mal dabei, wenn es eine Wiederholung gebe“, sagte Schüler Tim Langebartels (17) und alle stimmten ohne Zögern zu.

• Die christliche WG ist eine Osteraktion der Evangelischen Jugend und wurde erstmals in Buxtehude veranstaltet.