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Von Hollywood nach Altkloster

Astrid Michel mit einer alten Urkunde ihres Großvaters. Sie führt den Salon weiter.
tk. Buxtehude. Astrid Michel (47) kehrt zu ihren Wurzeln zurück. Die liegen in einem kleinen Frisörsalon in Buxtehude in einer ruhigen Seitenstraße in Altkloster. Die Frisörmeisterin und Maskenbildnerin war als Make up-Artist viele Jahre lang in der ganzen Welt zu Hause. Mega-Promis wie Claudia Schiffer, George Clooney, aber auch Kanzlerin Angela Merkel, sind von ihr vor Fotoshootings besonders vorteilhaft gestylt worden. "Es gab Jahre, da war ich nur fünf Wochen zu Hause", sagt Astrid Michel. Sie will künftig kein "Frequent Traveller" auf diversen Fluglinien mehr sein, sondern Ruhe in ihr Leben einkehren lassen.
Dass ein "Zurück zu den Wurzeln" bei einer Hollywood-erfahrenen Fachfrau für Schönheit keine schnöde Übernahme eines kleinen Frisörsalons ist, versteht sich bei Astrid Michel von selbst. In dem von ihrem Opa gegründeten Geschäft lebt die Geschichte weiter. Mit viel Liebe zum Detail hat Astrid Michel einen alten Waschtisch restauriert, einen alten Frisörstuhl aus den 1950er Jahren aufgemöbelt. "Mein Opa war ein toller Typ", sagt sie.
Opa Arthur hat den Laden aufgemacht und Michels Mutter Elise hat ihn bis in die Gegenwart weitergeführt. Konsequent, dass die Enkelin und Tochter den Frisör, der einst "Salon Ott" hieß, in "Arthur & Elise" umgetauft hat.
Irgendwann im September soll es losgehen. Wer spannende Geschichten über Hollywood-Promis erwartet, wird aber entäuscht: "Das ist hochprofessionelle Arbeit und hat mit Sex, Drugs and Rock'n'Roll nichts zu tun", sagt Astrid Michel. Der Nahziel der Frisörmeisterin und Maskenbildnerin mit dem 95 Jahre alten Traditionsgeschäft: "Die 100 mache ich voll!"
In gut einer Woche gibt es unter www.eliseundarthur.de eine eigene Homepage. Wer mehr über Astrid Michel erfahren möchte, geht auf die Seite www.astridmichel.de