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Warum laufen 320 Badewannen in Buxtehudes Altstadt aus?

Land unter in der Buxtehuder Innenstadt. Die Stadtwerke erklären, wie es zu dem Unglück kam (Foto: Feuerwehr Buxtehude)

tk. Buxtehude. So viel Wasser, wie in ungefähr 320 Badewannen passt, ist in der Montagnacht durch einen Rohrbruch in die Buxtehude Altstadt geflossen. Das Unglück "Am Geesttor" führte dazu, dass vorübergehend Teile der Innenstadt abgesperrt wurden und Kunden der Stadtwerke teilweise stundenlang ohne Wasser dasaßen. "Ein großer und außergewöhnlicher Fall", nennt René Back, Betriebstechniker der Stadtwerke, das Unglück.

Die Erklärung dafür ist ausgesprochen einfach: Eine Wasserleitung Baujahr 1967 aus PVC ist durch Bodenbewegungen gegen Steinfundamente im Erdreich gedrückt worden. Die Folge war der Rohbruch samt Überschwemmung.

Abgesehen davon, dass Anwohner die Polizei informiert hatten, war der Druckabfall im Leitungsnetz so groß, dass bei den Stadtwerken Alarm im Netzleitsystem ausgelöst wurde.

Bis Mittwoch wurde alles repariert, so Back. Das kaputte Rohrstück ist durch eine PE-Leitung ersetzt worden. Die hat den Vorteil, dass sie elastisch ist.
• Die Straße "Am Geesttor" wird noch etwas länger gesperrt bleiben, da eine größere Straßenfläche unterspült wurde, als anfangs angenommen. Die Straße wird derzeit neu gepflastert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis einschließlich Mittwoch, 11. März.