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Wer tut so etwas? Tote Katze in der Natur entsorgt

Rund um die ehemalige Kiesgrube hinterlassen Müllsünder gerne Unrat (Foto: tk)

tk. Buxtehude. Dass Müllsünder ihren Unrat in der Natur abkippen, ist für Meent Wendland in seinem Jagdrevier leider trauriger Alltag. Dass eine tote, im Plastiksack verpackte Katze unweit einer ehemaligen Sandgrube bei Buxtehude entsorgt wird, war für ihn ein unerfreuliches Novum. "Unfassbar", kommentiert er den Vorfall, auf den ihn ein Spaziergänger hingewiesen hat.



Die Jugendfeuerwehr, Reiter und Jäger räumen einmal im Jahr in diesem idyllischen Gebiet auf. Sie sollen sich nicht auch noch um tote Haustiere kümmern müssen, so Wendland.

Angesichts dieses Vorfalls hat das WOCHENBLATT beim Landkreis nachgefragt: Was ist zu tun, wenn das Haustier gestorben ist?

Tote Heimtiere gehören definitiv nicht in die Hausmüll- oder Biotonne. Haustiere müssen aber nicht gesetzlich vorgeschrieben in einem Tierkrematorium verbrannt oder auf einen Tierfriedhof bestattet werden. Haustiere dürfen auf einem eigenen Grundstück vergraben werden, wenn das mindestens in 50 Zentimeter Tiefe erfolgt und nicht an Straßen- und Wegrändern geschieht. In einem Wasserschutzgebiet ist eine Tierbestattung grundsätzlich verboten.