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Wie das WOCHENBLATT zum G8-Gipfel kam

In der kleinen WOCHENBLATT-Redaktion geschehen neuerdings große Dinge: Wir sind Teil des G8-Gipfels. Das verdanken wir unserer Kollegin. Die, wenn Sie sich noch daran erinnern, vor kurzem ein neues, trendiges Smartphone erwarb. Das hat unser und ihr Leben gründlich verändert.
Bislang erdverwachsen und wenig technikbegeistert, liegt das schwarz glänzende Mobiltelefon jetzt ständig in Griffweite. Es könnte ja etwas Wichtiges eintrudeln. Und zwar vom G8-Gipfel. Es sind nicht Putin. Merkel und Co., die sich mit unserer Kollegin über WhatsApp kommunikativ zusammentun, sondern ihre Freundinnen. Neugierig wie wir nun mal alle sind, wollen wir natürlich Anteil haben. Gebannt warten wir mit ihr auf das erlösende Piepen, dass eine neue Botschaft eingetroffen ist. Und vor kurzem gab sie unserem nervigen Drängen nach und gab einen klitzekleinen Teil der Freundinnen-Gespräche wieder. "Gute Nacht", lautete die Botschaft. Das ist doch ein G8-Gipfel mit klaren Botschaften und kein diplomatisches Drumherum-Gelabere wie in der großen Politik. Die G8-Staatschefs sollten um Aufnahme in diese Runde bitten. Da gibt es für sie viel zu lernen.
Tom Kreib