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XXL-Smartphones: Zu groß für die Hosentasche?

Marco Knieper vom Media Markt Buxtehude mit einem der neuen großen Superhandys

(tk). Sieht so das mobile Büro der Zukunft aus? In der einen extragroßen Hosentasche steckt das XXL-Telefon mit Riesendisplay von mehr als 17 Zentimetern, in der anderen der Minidrucker für unterwegs? Auf dem "Mobile World Congress" in Barcelona, der weltweit größten Handymesse, wurden neue Smartphones vorgestellt, die mehr Tablet-PC als Telefon sind.

Marco Knieper, Verkaufsleiter im "Media Markt" Buxtehude, sieht einen deutlichen Trend zum Riesenhandy: "Viele Kunden wollen diese Geräte." Zum Beispiel das "Note" von Samsung, mit einem Display von mehr als zwölf Zentimetern. Wer diese Geräte kauft, so Knieper, stehe meist vor der Frage: Handy oder Tablet-PC. Weil die neuen Superhandys einen extragroßen Bildschirm haben, ist das Surfen bequemer, Videos lassen sich fast so gut gucken, wie auf dem PC und vor allem jüngere Nutzer finden die XXL-Geräte gut für Spiele. Das Zwitterwesen zwischen Smartphone und Tablet heißt passenderweise "Phablet"
Für Knieper ist das Ende des Smartphone-Wachtums dann erreicht, wenn das Gerät nicht mehr bedienbar ist. "Irgendwann kommt der Daumen nicht mehr oben in die Ecke." Das ist bei dem neuen Fonepad von Asus mit 17 Zentimeter Display schon fast der Fall. Weil ein Riesenhandy am Ohr eher unbequem ist, raten Technikexperten zum Bluetooth-Headset.
Trotz des Trends zum Großgerät ist Marco Knieper überzeugt, dass es auch künftig Handys in normaler Größe geben wird. "Für Menschen, die einfach nur telefonieren wollen."
Neben neuen Superhandys schon heute Wirklichkeit: Von LG gibt es einen Drucker, der 215 Gramm wiegt und drahtlos Bilder vom Smartphone ausdruckt. Wer sein Büro komplett mobil dabei haben will, sollte künftig bei der Wahl der Hosentaschen unbedingt auf die passende Größe achten.