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Zoff auf dem Wochenmarkt

Wilfried Wilkens aus Wohnste handelt mit landwirtschaftlichen Produkten. Er ist sauer auf die Stadt Buxtehude (Foto: oh)
bc. Buxtehude. Die Idylle auf dem Buxtehuder Wochenmarkt im Ortsteil Altkloster ist getrübt. Marktbeschicker Wilfried Wilkens ist sauer auf das städtische Ordnungsamt und Marktmeister Walter Tibke. An Silvester durften er und seine Kollegen ihre Stände nicht aufbauen, was für den Mann aus Wohnste einen Umsatzverlust im dreistelligen Bereich bedeutet.

"Der Markt in Altkloster schwächelt ohnehin. Es kommen immer weniger Kunden", schimpft Wilfried Wilkens. Es sei aus psychologischer Sicht ein kapitaler Fehler, einen Markttag einfach ausfallen zu lassen.

Üblicherweise dürfen die Händler immer samstags und dienstags ihre Wagen und Stände auf dem Schafmarktplatz in Altkloster aufbauen. Samstags kommen normalerweise 19 Beschicker, dienstags acht. Da der Markt am vergangenen Dienstag auf einen Feiertag fiel, hätte sich Wilfried Wilkens gewünscht, den Markt schon einen Tag zuvor an Silvester zu öffnen: "Vier von acht Beschickern hätten da mitgemacht. Die Kunden hätte es sehr gefreut."

Doch die Stadt spielte nicht mit. Aus dem Rathaus hört sich die Geschichte anders an. Sprecherin Kerstin Geresser betont: "Nur zwei von 24 Marktbeschickern hätten einer Vorverlegung auf Silvester zugestimmt." Daher sei der Markt ausgefallen.

Wilfried Wilkens kann darüber nur müde lächeln: "24 Beschicker sind wir schon seit Jahren nicht mehr. Daran sieht man, dass die Stadt sich nicht ausreichend kümmert."