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1.200 Einwendungen in Hamburg gegen die A26 Ost

NABU spricht von "rekordverdächtiger" Zahl

tk. Landkreis. "Das Planfeststellungsverfahren wird kein Spaziergang für die Planer", sagen NABU Hamburg und das "Bündnis Verkehrswende Hamburg" übereinstimmend. Gegen die Planungen für die A26 Ost (der Lückenschluss der A26 auf Hamburger Gebiet zwischen A7 und A1) sind mehr als 1.200 schriftliche Einwendungen eingegangen. Die beiden Verbände sprechen von einer "rekordverdächtigen Anzahl".
Sowohl das Bündnis als auch der NABU lehnen die Pläne der sogenannten Hafenquerspange ab (das WOCHENBLATT berichtete). Die geplante Trasse zerstöre wichtige Naturräume für Tiere und Pflanzen und beeinträchtige die Menschen mit mehr Verkehrslärm, schlechter Luft und der Zerschneidung eines Stadtteils.
Die Anzahl der Einwendungen macht deutlich, dass die Ziele des Hamburger Senats nur noch schwer erreicht werden können. Es war nämlich vorgesehen, dass es eine schriftliche Vereinbarung zwischen Umweltverbänden und Planungsbehörde gibt, die Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss verhindern soll. Die Anzahl der Widersprüche und die massive Kritik an der A26 Ost lassen eine gemeinsame Basis für die weitere Planung der A26 Ost als wenig realistisch erscheinen.