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A26-Anschluss: Neu Wulmstorf wird wütend

tk. Rübke/Buxtehude. Die Dauerbrenner-Debatte über den A26-Anschluss in Buxtehude bringt die CDU-Fraktion im Neu Wulmstorfer Rat mittlerweile auf die Palme. "Irgendwann ist Schluss", schimpft Fraktionschef Malte Kanebley. Neu Wulmstorf könne nicht den gesamten Schwerlastverkehr zwischen Hamburg und Buxtehude aufnehmen.

Hintergrund ist die ungeklärte Frage, ob in Buxtehude ein neuer Zubringer gebaut wird oder die K40 dafür genutzt wird. Das könnte Auswirkungen auf den Schwerlastverkehr haben. Würde es für Lkw über 7,5 Tonnen verboten sein, in Buxtehude von oder auf die Autobahn zu fahren, wären Neu Wulmstorf und Rübke die "Opfer". "Wenn jeder nur sein Süppchen kocht, kann dabei nur Chaos herauskommen", sagt Kanebley.

Das Problem: Der Autobahnzubringer wird vom Landkreis Stade geplant. Der favorisiert die K40. Eine politische Mehrheit im Buxtehude Rat ist dagegen für eine Umgehung - die vom Landkreis Stade abgelehnt wird. Neu Wulmstorf ist so etwas wie ein Zuschauer bei dem Streit.

Konkret fordert die CDU eine kleine Umgehung für Rübke. Außerdem solle sich Neu Wulmstorf Bürgermeister Wolf Rosenzweig mit seiner Buxtehuder Kollegin Katja Oldenburg-Schmidt abstimmen.