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A26: Hier haben Buxtehude und der Landkreis unterschiedliche Meinungen

tk. Buxtehude. Zwischen dem Landkreis Stade und der Stadt Buxtehude gibt es in einigen Punkten zur Anbindung und Erschließung der A26 sowie zur Verkehrsfreigabe unterschiedliche Sichtweisen:

Der Landkreis befürwortet die Freigabe ab Dezember 2014 von Horneburg bis Jork für Autos in beide Fahrrichtungen. Die Stadt Buxtehude lehnt das ab. Nur Richtung Stade solle der Autobahnverkehr rollen. Sonst drohe in Neukloster, Heitmannshausen und Dammhausen der Verkehrsinfarkt. Komplette Freigabe erst, wenn die A26 weitergebaut ist. Bis zur Landesgrenze mit Hamburg ist die Fertigstellung für 2019/2020 ins Visier genommen.

Ein weiterer Streitpunkt ist die Anbindung der Anschlusssstelle Buxtehude. Der Landkreis hält derzeit an der Planung zum Ausbau der K40 (Rübker Straße) fest. Eine politische Mehrheit in Buxtehude favorisiert dagegen eine alternative Trasse, die das Vogelschutzgebiet leicht berührt und am Ostmoorweg auf die Harburger Straße trifft. In der Abwägung aller Vor- und Nachteile sei das aus Buxtehuder Sicht die bessere Lösung. An der K40 seien zu viele Menschen durch A26-Verkehr und meterhohe Lärmschutzwände beeinträchtigt.