Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

A26 Ost in Hamburg: NABU sagt Nein

Frist für Einwendungen ist zu Ende gegangen

tk. Hamburg/Landkreis Stade. Der NABU Hamburg lehnt die Planung für die A26 Ost ab und wird mit juristischer Unterstützung Bedenken bei der Planfeststellungsbehörde geltend machen. Am Mittwoch ist die Frist zu Ende gegangenen, um Einwendungen gegen die A26 Ost vorzubringen. Die sogenannte Hafenpassage (früher Hafenquerspange) ist das A26-Verbindungsstück zwischen der A7 und der A1 und der letzte Lückenschluss der Autobahn auf Hamburger Gebiet

Der NABU gehört zu den schärfsten Kritikern des Vorhabens. "Wir lehnen die Planung ab", sagt Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg. Die A26 Ost verursache hohe ökologische Schäden. Die geplante Trasse führe durch ein besonders wertvolles Biotop-Gebiet südlich der Elbe mit vielen geschützten Tier- und Pflanzenarten. Die Feuchtbiotope würden beim Bau komplett zerstört werden, befürchtet der NABU.

Der NABU und andere Kritiker der A26 Ost schlagen eine Alternativplanung vor: Die Verbindung zwischen A7 und A1 sollte im Kernhafen entstehen. Dort würde sie gebraucht. Es sei ökologisch und ökonomisch sinnvoller, die viel befahrene Hafenhauptroute, den Veddler Damm, vernünftig an die A1 und die A7 anzubinden. "So werden eine Milliarde Euro für zehn lächerliche Kilometer Autobahn an der Peripherie des Hafens verpulvert", kritisiert der NABU. Fazit: Überflüssig und veraltet sei die A26 Ost-Planung.